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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Fladianer bei Michelin

Am 20. März 2006 um 8.15 Uhr machten wir, 18 SchülerInnen des Instituts und Frau Wendling, uns auf den Weg nach Karlsruhe zu Michelin. Als wir um 10 Uhr am Michelinwerk in Karlsruhe angekommen waren, wurden wir von Herrn Hess begrüßt und bekamen erst einmal Kaffee, Säfte und Kuchen zum Empfang. Anschließend bekamen wir eine kleine Einführung in die Strukturen von Michelin, wo die verschiedenen Sitze des Unternehmens sind, was Michelin herstellt (natürlich vor allem Reifen, aber auch Stahldraht, Landkarten und Reiseführer), etc.

Da die Produktionsstätte in Karlsruhe stolz auf 740 unfallfreie Arbeitstage blickt und Sicherheit an oberster Stelle steht, wurden wir vor der eigentlichen Führung durch das Werk mit Sicherheitsschuhen ausgestattet.

Da es von der Lage her am besten war die Endkontrolle zuerst zu besichtigen, taten wir das auch. Die Führung hatte gerade begonnen, als technische Probleme einsetzten. Das Mikrofon und die Kopfhörer hatten eine Störung, deshalb mussten wir ohne diese Hilfsmittel auskommen.

Dann ging es in die Produktion. Hier wurde uns gezeigt wie natürlicher und künstlicher Kautschuk mit Ruß, Schwefel und verschiedenen anderen Chemikalien vermischt und verarbeitet wird, um einen guten Reifen zu erhalten. Die Mischung wird in sog. Kalandern homogenisiert und zur Weiterverarbeitung beschriftet.

In der Montage erlebten wir eine Überraschung! Hier fanden wir einige "Wandmalereien" an den Wänden vor. Uns wurde erklärt, dass dies ein Projekt von Kindern einer Behindertenschule war. Die Bilder waren so gut, dass wir dies erst nicht glauben konnten.

Nach diesem sehr positiven Eindruck gingen wir in die Montagehallen. Hier wurde uns die Montage und das Vulkanisieren genauer erklärt. Um 12.30 Uhr bekamen wir ein Mittagessen in der Werkskantine. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, gingen wir in das angrenzende Michelin-Museum. Historische Reifen, Reifen für Autos, Traktoren, vom Spaceshuttle, aus der Formel 1, ... alle von Michelin produziert. Und natürlich überall das BIB-Männchen. Wir bekamen einen Eindruck wie sich die Firma entwickelt hat und noch entwickeln wird.

Um 16 Uhr waren wir wieder in Stuttgart am ZOB angekommen, alle waren wir müde, doch die Exkursion war ein Erlebnis und sehr interessant.

Jasmin Bremm und Sarah Lutz, LG 55