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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Exkursion der PTA 11 zum pharmazeutischen Großhandel ANZAG

Am 8. April 2008 trafen sich PTA 11 um 9.15 Uhr vor dem pharmazeutischen Großhandel ANZAG in Stuttgart-Weilimdorf. Wir wurden von Herrn Köhli freundlich empfangen und anschließend durch die verschiedenen Bereiche der Firma geführt.

 

Auftragsannahme:

In der Auftragsannahme werden die Bestellungen verschiedener Apotheken entgegengenommen und seriell bearbeitet. Nicht verfügbare Artikel können von anderen Standorten bezogen werden.

Aber nicht nur die Bearbeitung der Aufträge, sondern auch der Kundenservice und die Beratung von Apotheken spielt in dieser Abteilung eine wichtige Rolle.

 

Lager:

Das erste was wir im Lager erblickten, war ein System von Rollbändern, auf dem verschiedenfarbige Kisten durch das Lager fuhren und zum größten Teil automatisch befüllt wurden.

Die Befüllung der gelben Kisten mit den vom Kunden bestellten Arzneimitteln wird von einer Software gesteuert. Durch die Verknüpfung des Strichcodes der Kiste mit dem des Auftrages werden beim Durchlaufen des Lagers die gewünschten Arzneimittel von Automaten eingeworfen. In verschiedenen Bereichen wie z.B. den Kühlschränken oder den seltener bestellten Arzneimitteln schert die Kiste aus und wird manuell befüllt und dann weiter geschickt. Bestellungen mit besonderer Dringlichkeit werden vorgezogen und über Lautsprecher an die einzelnen Stationen weitergegeben.

Die manuelle Befüllung der gelben Kisten durften auch einige von uns unter Anleitung von Herrn Köhli selber versuchen, was gar nicht so einfach war, denn die Arzneimittel sind dort nicht alphabetisch oder nach Nummern, sondern nach der Häufigkeit ihrer Nachfrage einsortiert, um den Weg der an diesem Ort arbeitenden Personen möglichst kurz zu halten.

Am Ende überprüft das System nochmals, ob die Befüllung mit dem Auftrag übereinstimmt, bevor die Bestellung ausgeliefert wird. Bei Apotheken, die schon öfters über falsche Lieferungen geklagt haben, kann auch auf deren Wunsch eine manuelle Überprüfung jeder Lieferungen vorgenommen werden.

Nach einem kurzen Blick auf die separat gelagerten Arzneimittel, wie die Zytostatika, welche nur in den dafür vorgesehenen Tüten ausgeliefert oder als Retoure angenommen werden, verließen wir das Lager.

 

Wareneingang/ Warenannahme:

Auch hier wird mit dem "Kistensystem" gearbeitet, in den blauen Kisten befindet sich die neu angelieferte Ware und in den roten die Retoure.

Die FAM werden zuerst eingescannt und dann in einer codierten Kiste zu ihrem Lagerplatz geschickt, wo sie manuell einsortiert werden. Kühlwaren haben hier immer Vorrang.

Zuletzt konnten wir noch einen Blick in den Säurekeller und in die Retourenabteilung werfen, dort befinden sich auch die hinter einer Tresortür gelagerten Betäubungsmittel (betreut wird dieser Raum von der Mitarbeiterin Frau Flad!).

Am Ende der Führung wurden wir von Herrn Köhli in die Kantine eingeladen, wo wir bei Kaffee, Kuchen, Butterbrezeln und Saft noch einige Fragen stellen konnten. Um 11.45 wurden wir dann verabschiedet und machten uns auf den Weg zu unserem Praktikumsunterricht.

Abschließend möchten wir uns für diesen interessanten und informativen Vormittag bedanken.

 

Stefanie Kring, und Katharina Wagner, PTA 11