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« 14. Stuttgarter Chemietage - zurück zur Übersicht

Freitag, 2. Oktober 2009, 14.00 - 18.00 Uhr
Workshop am Institut Dr. Flad

Walter M. Wagner
Abteilung für Didaktik der Chemie im Z-MNU, NW2, Universität Bayreuth

Süßer Chemieunterricht - experimentelle Lebensmittelchemie für Schülerübungen

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Süßer Chemieunterricht - experimentelle Lebensmittelchemie für Schülerübungen

Süßer Chemieunterricht - experimentelle Lebensmittelchemie für Schülerübungen

Haifische, Schokoladeneis und Saure Schocker

"Süßer Chemieunterricht" mit Walter W. Wagner bei den 14. Stuttgarter Chemietagen

Haben Sie schon einmal Gummibärchen gegessen, die Sie vorher selbst hergestellt haben? Oder einen Chemieunterricht erlebt, wo als Ergebnis der Schulstunde feines, cremiges Speiseeis serviert wurde? Diese neuen Erfahrungen machten über 100 Lehrer und Schüler beim Vortrag und Workshop von Walter W. Wagner bei den 14. Stuttgarter Chemietagen.

Herr Wagner, Fachvertreter für Didaktik der Chemie an der Universität Bayreuth, führte vor, wie Schüler anhand von Alltagsprodukten an die Chemie herangeführt werden können. Dass Brausepulver ein prickelndes Erlebnis ist, ist fester Bestandteil unserer Kindheitserinnerungen. Aber woher kommt das Prickeln? Und warum schmeckt rote Brause anders als gelbe Brause? Und warum schmecken beide bei geschlossenen Augen gleich? Solchen Fragen auf den Grund zu gehen, machte nicht nur den Lehrern Spaß, sondern ist auch ein origineller pädagogischer Ansatz, Schülerinnen und Schüler auf den Geschmack an der Chemie zu bringen.

Was morgens beim Vortrag in der Theorie erläutert wurde, konnte nachmittags beim Workshop praktisch erprobt werden. Hier konnte man mal statt Gummi-Bären Gummi-Haifische formen, man machte die erstaunliche Erfahrung, dass ein gutes Eis herzustellen eine sehr exakte Wissenschaft ist, und wie Lutscher mit Geschmacksrichtung Kaffee oder Saurer Schocker den Unterricht versüßen können.

Dass am Ende dieses geschmackvollen Chemieunterrichts die Ergebnisse des Experimentierens verspeist werden konnten, wurde von den Teilnehmern offensichtlich nicht als Nachteil empfunden.

 

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