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Liebig und Hohenheim (02/99)
Zahlreiche große Wissenschaftler haben ganze Epochen geprägt und die Entwicklung von Industrie und Handel, Politik, Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst. Zu ihnen zählt zweifelsohne auch Justus von Liebig, zu dessen 125. Todestag im letzten Jahr von Wilhelm Lewicki, einem direkten Nachfahren Liebigs in der sechsten Generation, eine Wanderausstellung initiiert und gefördert wurde, die bereits in Ludwigshafen, Gießen und im Deutschen Museum in München zu sehen war.
Da Liebig in der Entwicklung der Universität Hohenheim eine wichtige Rolle gespielt hat, ist es besonders zu begrüßen, dass es gelungen ist, die Ausstellung an unsere Universität zu holen und dabei um einige interessante Aspekte zu erweitern. Diese Zusammenhänge sollen bei der Eröffnungsveranstaltung am 5. März 1999 mit einigen Kurzvorträgen umrissen und die Entwicklung bis heute aufgezeigt werden. Zu dieser Veranstaltung und dem anschließenden Stehempfang in der Ausstellung laden wir Sie sehr herzlich ein. Die Posterausstellung wird ergänzt durch einen Workshop für Chemielehrer am 6. März 1999 in Zusammenarbeit mit dem Institut Dr. Flad. Zu Ausstellung, Kurzvorträgen und Workshop wird eine umfangreiche Publikation herausgegeben, die zur Eröffnung ausliegen wird.
Prof. Dr. K. Macharzina
Begrüßung
Anmerkungen
Liebig und die Hohenheimer
Von der Agriculturchemie Liebigs zu den Aufgaben der modernen Bodenchemie
Verwertung von Siedlungsabfällen in der Landwirtschaft: Zu Liebigs Zeiten und heute
Liebigs Thier=Chemie und Wolffs Landwirtschaftliche Fütterungslehre, Meilensteine wissenschaftlicher Ernährungsforschung
Die Liebig-Wanderausstellung
gegen 16 Uhr im Foyer des Bio-Zentrums Garbenstr. 30
Öffnungszeiten: |