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unesco-projekt-schulen treffen sich in Lübeck

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An der 40. Jahrestagung der unesco-projekt-schulen vom 18.-21. September 2005 in Lübeck-Travemünde war das Institut durch Frau Dr. Ulrike Flad vertreten.
Die 40. Jahrestagung der unesco-projekt-schulen war dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet und fungierte als Auftaktveranstaltung der unesco-projekt-schulen zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014). Die zweite Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Johannesburg (2002) hat diese Dekade empfohlen, da die Realisierung der zehn Jahre zuvor in Rio de Janeiro beschlossenen Agenda-Ziele weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Man setzte nun also alle Hoffnungen auf den Bildungssektor, der das Umsteuern in sämtlichen Bereichen des Lebens initiieren und gewährleisten sollte. Die unesco-projekt-schulen sind bereit, engagiert einen Beitrag zur Erfüllung dieser Aufgabe zu leisten. Ziel der 40. Jahrestagung war es, auf der Basis der bereits gewonnenen Erfahrungen konkrete Konzepte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung für die Schulen zu erarbeiten.

Frau Flad nahm an der Arbeitsgruppe "Medien und nachhaltige Entwicklung" teil. Die Leitung hatte Dr. Thomas Winkler, Leiter der KiMM-Initiative, Institut für Multimediale und Interaktive Systeme, Universität Lübeck.. Man beschäftigte sich u.a. mit der Frage: Warum und wie können beim Lernen von Nachhaltigkeit digitale Medien eine besondere Rolle spielen? Denn der Einsatz digitaler Medien im Kontext physischer Gestaltung und körperlichen Ausdrucksverhaltens fördert die Kompetenz, vernetzt und systemisch zu denken und zu handeln.

Im Rahmen der Erkundung wurde der Internationale Seegerichtshof (ISGH) mit Sitz in Hamburg besucht. Er wurde auf der Grundlage des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1982 (in Kraft getreten 1994) geschaffen und bot interessante Einblicke.

Das umfangreiche Programm bot viele interessante Impulse und Anregungen; die Arbeit der unesco-projekt-schulen wird auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Alltags im Institut Dr. Flad sein.

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