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Doch zuerst einmal: Was heißt eigentlich UNESCO?
UNESCO ist die Abkürzung für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization und ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO). Heute gehören ihr 192 Staaten an (Stand März 2007); die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied seit 1951.
Aufgabe und Zielsetzung der UNESCO ist es, durch Förderung internationaler Zusammenarbeit in Erziehung, Wissenschaft und Kultur zur Völkerverständigung sowie zur Sicherung der Menschenrechte und des Friedens beizutragen. Die erfolgreiche Einlösung dieser Verpflichtung, Vorurteile und Feindbilder abbauen zu helfen und damit die Voraussetzungen für eine friedliche Zusammenarbeit der Völker zu schaffen, kann aussichtsreich vor allem dort erreicht werden, wo Unterricht und Erziehung gezielt stattfinden - in der Schule.
In den unesco-projekt-schulen werden die Lernenden sowohl durch das Bildungsangebot als auch durch die Atmosphäre der Schule darauf vorbereitet, dass sie in dieser Weit nicht isoliert, sondern als Teil einer internationalen Gemeinschaft leben. 1952 riefen die Mitgliedstaaten der UNESCO ein Modellschulprogramm ins Leben: ein Netzwerk von Schulen, die ihre Erziehung nach den Zielen der Organisation gestalten.
Leitlinien dieser unesco-projekt-schulen sind die Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Völkern, mit deren Kultur, ihren Werten und Lebensweisen; ferner die Information über die allgemeinen Menschenrechte, die Förderung des internationalen Austauschs und der weltweiten Verbreitung von Informationen über Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Die Bereitschaft des einzelnen soll geweckt werden, zur Lösung der Probleme der Gemeinschaft, in der er lebt, seines Landes und der Welt beizutragen.
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