Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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unesco-projekt-schulen

Das Institut Dr. Flad gehört seit 1988 zu dem weltweiten Netz der unesco-projekt-schulen.

Diese bilden ein grenzüberwindendes Netzwerk von Bildungseinrichtungen. unesco-projekt-schulen orientieren ihr Schulleben innerhalb und außerhalb des Unterrichts an der Idee der internationalen Erziehung und des interkulturellen Lernens. Sie gehen davon aus, dass ein Verständnis anderer Menschen und Kulturen möglich ist und eine lebenswerte Zukunft in einer friedlichen Welt durch gemeinsames Handeln erreicht werden kann. unesco-projekt-schulen sind für neue Ideen und vernachlässigte Themen offene Schulen.

 Was ist das: unesco-projekt-schule?
 Wie arbeiten unesco-projekt-schulen?
 Und warum unesco-projekt-schule?
 Grußwort des Stuttgarter Oberbürgermeisters anlässlich der Ernennung des CHF zur unesco-projekt-schule im Jahr 1988

Termine und Aktivitäten:

 26. April 2010:
Internationaler Projekttag der unesco-projekt-schulen "Unser Handeln - unsere Zukunft"
 UNESCO-Projekt "Tango Argentino" (Februar 2010)
 "International Days and Weeks" der UNESCO (2010)
 UNESCO-Welt-Jugendfestival 2009 in Stuttgart (Juli 2009)
 UNESCO-Tag im UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn
Die Alchimistenküche des Doktor Faust
Prof. Dr. Georg Schwedt mit Schülern des Instituts Dr. Flad
(Juni 2009)
 "International Days and Weeks" der UNESCO (2009)
 UNESCO Sommercamp 2008 (Juli 2008)
 "Nebeneinander - Miteinander - Heimat finden. Wie viel Integration brauchen wir?"
Internationaler Projekttag der unesco-projekt-schulen
(April 2008)
 UNESCO-Projekttag am Burg-Gymnasium in Schorndorf (April 2008)
 Seminar "We feed the world" - Ernährung in der globalisierten Welt (März/April 2008)
 UNESCO auf der Bildungsmesse didacta 2008: Bildung für nachhaltige Entwicklung (Februar 2008)
 4. - 6. Juli 2007: UNESCO-Sommercamp
 UNESCO-Bleistifte (Juni 2007)
 "Flucht, Vertreibung, Asyl" - Schülerseminar der LpB Baden-Württemberg und der baden-württembergischen unesco-projekt-schulen in Bad Urach (März 2007)
 Jugendliche aus aller Welt und der UNESCO-Generaldirektor zu Gast an der unesco-projekt-schule Institut Dr. Flad in Stuttgart (aus: "forum Kulturelle Bildung 3-4/2006", Dezember 2006)
 Welt-Jugendfestival 2006 in Stuttgart: Institut Dr. Flad gestaltet mit (Juli 2006)
 Fladianer bei den UNESCO-Sporttagen: Fit-Fair-Friedlich für die Welt (Mai 2006)
 unesco-projekt-schulen treffen sich in Lübeck (September 2005)
 World Heritage Day und Besichtigung der UNESCO-Weltkulturerbestätte Maulbronn (Juni 2005)
 Seminar "Menschenrechte" der unesco-projekt-schulen (Juni 2005)
 "International Days and Weeks" der UNESCO im Jahr 2005
 Bodensee-Expedition im Rahmen des Internationalen Projekttages der UNESCO "Trinkwasser" (April 2004)
 "International Days and Weeks" der UNESCO im Jahr 2004
 UNESCO für Weißrussland: Schüler, Eltern und Lehrer wehren sich gegen Schulschließung
 Regionaltagung der baden-württembergischen UNESCO-Projekt-Schulen im Institut Dr. Flad (Oktober 2003)
 UNESCO-Projekttag am Institut: "Kulturen begegnen sich - weltoffen" (April 2002)
 Das Institut Dr. Flad beteiligt sich im Jahr 2002 wieder aktiv an den "International Days and Weeks" der UNESCO
 Welttag für das Wasser am 22. März 2000 - das CHF als unesco-projekt-schule macht mit
 Sternlauf nach Leipzig - 3. weltweiter Projekttag der Solidarität
 Weltkindertag am 20. September 1999
 Ein Jahrzehnt weltweite Solidarität für Mensch und Umwelt - Stuttgarter unesco-projekt-schule feiert "Zehnjähriges"
 Weltweiter Projekttags der unesco-projekt-schulen: Tag der Menschenrechte

Basteln zum Weltkindertag 1999

 

Was ist das: unesco-projekt-schule? zurück zum Seitenanfang

Doch zuerst einmal: Was heißt eigentlich UNESCO?
UNESCO ist die Abkürzung für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization und ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO). Heute gehören ihr 192 Staaten an (Stand März 2007); die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied seit 1951.

Aufgabe und Zielsetzung der UNESCO ist es, durch Förderung internationaler Zusammenarbeit in Erziehung, Wissenschaft und Kultur zur Völkerverständigung sowie zur Sicherung der Menschenrechte und des Friedens beizutragen. Die erfolgreiche Einlösung dieser Verpflichtung, Vorurteile und Feindbilder abbauen zu helfen und damit die Voraussetzungen für eine friedliche Zusammenarbeit der Völker zu schaffen, kann aussichtsreich vor allem dort erreicht werden, wo Unterricht und Erziehung gezielt stattfinden - in der Schule.

In den unesco-projekt-schulen werden die Lernenden sowohl durch das Bildungsangebot als auch durch die Atmosphäre der Schule darauf vorbereitet, dass sie in dieser Weit nicht isoliert, sondern als Teil einer internationalen Gemeinschaft leben. 1952 riefen die Mitgliedstaaten der UNESCO ein Modellschulprogramm ins Leben: ein Netzwerk von Schulen, die ihre Erziehung nach den Zielen der Organisation gestalten.

Leitlinien dieser unesco-projekt-schulen sind die Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Völkern, mit deren Kultur, ihren Werten und Lebensweisen; ferner die Information über die allgemeinen Menschenrechte, die Förderung des internationalen Austauschs und der weltweiten Verbreitung von Informationen über Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Die Bereitschaft des einzelnen soll geweckt werden, zur Lösung der Probleme der Gemeinschaft, in der er lebt, seines Landes und der Welt beizutragen.

 

Wie arbeiten unesco-projekt-schulen? zurück zum Seitenanfang
unesco-projekt-schule kann jede reguläre Schule sein, von der Grundschule bis zur Hochschule. Im Fachunterricht werden internationale Themen verstärkt behandelt. Mindestens einmal im Jahr werden fächerübergreifende Unterrichtsprojekte durchgeführt, die meist dem internationalen Jahresthema der Vereinten Nationen entsprechen. Dies schließt öffentliche Projekte und Studientage ebenso ein wie Ausstellungen und thematisch orientierte Schulfeste. Finanzielle Erlöse kommen überwiegend dem UNESCO-Partnerschaftsprogramm zugute. unesco-projekt-schulen beteiligen sich an Schüleraustauschprogrammen, unterhalten Partnerschaften mit ausländischen Schulen und übernehmen Patenschaften für Entwicklungsprojekte. Sie organisieren internationale Schülerseminare und Studienreisen für Lehrer zu Einrichtungen der Vereinten Nationen, erproben innovative Arbeitsformen und geben Erfahrungen und Materialien an andere Schulen weiter. So arbeiten sie "modellhaft" und beeinflussen auch die Lehrplanentwicklung.

 

Und warum unesco-projekt-schule? zurück zum Seitenanfang
Das Institut Dr. Flad sah seine Aufgabe von Anfang an nicht nur in der Vermittlung von Fachwissen; es legt vielmehr Wert auf umfassendere Bildung und auf Erziehung zu Weltoffenheit und Toleranz. Projekte im Sinn der UNESCO-Ziele führt es seit vielen Jahren durch. Das Institut ist die erste Chemieschule unter den unesco-projekt-schulen in der Bundesrepublik Deutschland und in Württemberg die erste überhaupt. Weltweit gibt es knapp 100 berufsbildende unesco-projekt-schulen.

Den Schülerinnen und Schülern bringt der Status der unesco-projekt-schule noch mehr Möglichkeiten zu internationalen Begegnungen und zur Erweiterung ihres Horizonts, getreu der Feststellung des Physikers und Schriftstellers Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799): Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.

 

Grußwort des Stuttgarter Oberbürgermeisters anlässlich der Ernennung des CHF zur unesco-projekt-schule im Jahr 1988 zurück zum Seitenanfang
"Am 1. Oktober 1988 ist es 37 Jahre her, dass Herr Dr. Manfred Flad das heute weit über die Grenzen der Landeshauptstadt Stuttgart hinaus bekannte Chemische Institut, das seinen Namen trägt, ins Leben gerufen hat. Seit seiner Gründung hat sich das Institut um die Aus- und Weiterbildung in den Chemieberufen verdient gemacht und viele junge Menschen für die Probleme unserer Zeit sensibilisiert. Dabei wurden auf dem Gebiet der beruflichen Schulen auch neue Impulse gesetzt. Stuttgart ist stolz darauf, unter den zahlreichen Schulen in freier Trägerschaft, die das öffentliche Schulwesen bereichern, das Chemische Institut Dr. Flad zu wissen.

Gerade deshalb freut es mich besonders, dass rechtzeitig zum 75. Geburtstag des Gründers das Institut durch das UNESCO-Generalsekretariat in Paris in den kleinen auserwählten Kreis der unesco-projekt-schulen aufgenommen wurde. Hierzu möchte ich namens der Landeshauptstadt Stuttgart auf das herzlichste gratulieren."

Manfred Rommel
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart