Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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Aus unseren Pressenotizen

07/2003  Sonnenblumen - und Zukunftsträume
CTA und PTA haben ihre Ausbildung am Institut Dr. Flad erfolgreich abgeschlossen
04/2003  Am Institut Dr. Flad ist immer Girls' Day
03/2003  "Lebensmittel auf dem Prüfstand: Verhungern oder vergiften?"
03/2003  Bodenfruchtbarkeit - ein Überlebensfaktor
01/2003  Valentin im Jahr der Chemie
01/2003  Pharmazeutisch-technischer Assistent - ein Beruf für mich?

Aus unseren Pressenotizen 2002
Aus unseren Pressenotizen 2001
Aus unseren Pressenotizen 2000


 
07/2003:  Sonnenblumen - und Zukunftsträume
CTA und PTA haben ihre Ausbildung am Institut Dr. Flad erfolgreich abgeschlossen
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Über 100 frisch examinierte Chemisch-technische Assistenten oder Pharmazeutisch-technische Assistenten haben am 9. Juli das Stuttgarter Institut Dr. Flad verlassen. Nach ihrer zweijährigen Ausbildung an dem staatlich anerkannten Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt starten sie nun - anders als in vielen anderen Berufszweigen - ohne Sorgen in ihr Arbeitsleben. Die "Fladianer" haben allen Grund, glücklich in die Zukunft zu blicken, so Schulleiter Wolfgang Flad, denn obwohl auch in der Chemie die Stellensituation angespannt ist, gab es in diesem Jahr wieder deutlich mehr Stellenangebote als Absolventen. Und ein weiterer wichtiger Punkt verdient der Beachtung: Auch die älteren Absolventen sind in der Arbeitswelt durchaus gefragt, bringen sie doch neben einer profunden Ausbildung auch Lebenserfahrung und oft sehr viel Flexibilität mit.

So breit gefächert wie die Ausbildung, so breit gestreut sind auch die Arbeitsplätze der "frisch gebackenen" CTAs. In Entwicklungs- und Forschungslabors sind sie untergekommen, in mittleren und kleineren Betrieben oder Behörden. Sie arbeiten mit Lacken, Textilien, Arznei- und Lebensmitteln, sind mit Analysen oder der Qualitätssicherung betraut. Manche der Absolventen haben sich für ein Studium entschieden oder genehmigen sich erst mal einen längeren Urlaub - ohne den großen Stress der Arbeitsstellensuche ist auch das drin.

Neben den besten Wünschen für die Zukunft und einer Sonnenblume gab es für die Instituts-Absolventen auch eine - zumeist recht dicke - Zeugnismappe, mit Staatsexamen, europäischem Weiterbildungspass, und ganz individuell dem Fachhochschulreife-Zeugnis, einem Zeugnis über die internationale Berufsabschlussprüfung als CTA, einer Teilnahmebescheinigung über den Schwerpunkt Biotechnologie oder Umwelt und je nach Notendurchschnitt sogar einem Bescheid über eine Leistungsprämie. Die fünf Lehrgangsbesten sind: Markus Schwinger (Lindach/Schwäbisch Gmünd), Simone Mauch (Bietigheim-Bissingen), Martin Trautner (Stuttgart-Vaihingen), Ursula Winkels, Nittenau/ Regensburg), Andreas Göhrig (Münstertal/Freiburg).

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die Besten des LG 52 (v.l.n.r.): Ursula Winkels, Simone Mauch, Markus Schwinger, Andreas Göhrig, Marina Behrens, Martin Trautner

Vier Absolventen - vier Wege - vier Ziele

Deborah Hamm bleibt ihrer Ausbildungsstätte treu. Gerade war sie dabei, sich auf dem Arbeitsmarkt umzusehen, da wurde ihr vom Institut Dr. Flad angeboten, als CTA zu bleiben. Etwas Bedenkzeit war schon nötig, gesteht die 23-Jährige, hatte sie doch noch keine Antwort auf ihre Bewerbungen erhalten, die sie zu Biotechnologiefirmen in Tübingen und Freiburg gesandt hatte. Doch dann überwog die Liebe zum Institut und zu der Praxis, die sie hier kennen gelernt hatte. Nun bleibt die Nordrhein-Westfälin Stuttgart treu.

Eine Schule, an der man bleibt, muss gut sein, denn sonst wäre Susann Cohrs keine zwei Jahre geblieben, und würde es jederzeit wieder tun. Wegen eines Reitunfalls musste die ständige Pendlerin zwischen den USA und Deutschland ihre Arbeit als Pferdewirtin aufgeben. Auf der Suche nach etwas "Vernünftigem", wurde sie im Internet auf das Institut Dr. Flad aufmerksam, und wusste sofort, "das muss es sein". Getäuscht hat sie sich nicht, denn trotz ihrer 32 Jahre hat sie sich mit dem Schulleben gut arrangiert. Nun verlässt sie das Institut mit einem Traumjob in der Tasche - in der Schweiz wird sie an einem Paul-Scheerer-Institut in der Krebsforschung mitarbeiten. Dort hat sich keiner an ihrem Alter gestört. "Die fanden es sogar eher gut, denn sie wollten erfahrene und flexible Mitarbeiter", erzählt Susann, die später mal beim FBI in der forensischen Medizin arbeiten möchte.

Flexibel kann man auch Linzhe Zheng nennen. Immerhin entschied sich der 23-jährige Chinese für eine Ausbildung in einem Land, das er noch nie besucht hatte, und dessen Sprache er erst lernen musste. Zuerst hatte er doch etwas Angst, ob er wohl mit Rassismus konfrontiert würde, erzählt Linzhe, doch diese Angst haben ihm seine Kollegen und das Lehrpersonal am Institut schnell genommen. Deutsch lernen und Chemie büffeln, das war manchmal schon viel Arbeit, aber missen möchte er die Zeit nicht, denn wenn es klappt, soll der Ausbildung ein Studium folgen - das der Chemie natürlich.

Martin Trautner ist glücklich. Sein wirklicher Traumjob an einem Forschungsinstitut ist es zwar noch nicht, aber für den Einstieg ist auch die Stelle bei der Stuttgarter Firma Wörwag toll. Lacke speziell auf die Kundenwünsche hin aufbereiten, auch das hat mit Forschung und Entwicklung zu tun, und zudem arbeitet der Künstler gern selbst mit Farben. Noch im Juli wird er in der Klettpassage in Stuttgart ein Wandmosaik gestalten, das er als Schüler im Rahmen von "Schule ohne Rassismus" in Angriff genommen hat. Der Grund für den freischaffenden Künstler, sich noch mit 26 Jahren nach einer "soliden Ausbildung" umzusehen, ist jetzt zwei Jahre alt - und Papas ganzer Stolz. Eine Zeitungsanzeige machte den Suchenden auf das Institut aufmerksam, und bei einer Führung, durch den Hausherrn persönlich, sprang der Funke über. "Chemie ist faszinierend", sagt Martin, und die Zeit am Institut war es auch. Da er mit zu den Lehrgangsbesten zählt, erhält er auf sein zinsloses Darlehen sogar noch einen Nachlass. Nun fallen die zurückzuzahlenden Raten kleiner aus - das freut den Vater.

Bilder und Bericht von der Verabschiedung des Lehrgangs 52  >>

 

 
04/2003:  Am Institut Dr. Flad ist immer Girls' Day zurück zum Seitenanfang

Der qualifizierte Nachwuchs in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wird knapp. Um dieser Flaute zu begegnen, sollen nun verstärkt die Frauen davon überzeugt werden, dass sie auch durchaus in so genannten Männer-Domänen interessante Arbeitsplätze und Berufsperspektiven finden können. Am Girls' Day, den die Bundesregierung für den 8. Mai ausgerufen hat, bieten Unternehmen und Institutionen aus Industrie, Handwerk, Forschung, Politik und Medien Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 Einblick in technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe.

Das Stuttgarter Institut Dr. Flad muss keinen extra Girls' Day ausrufen. Wer sich über die Ausbildung zur Chemisch-technischen-Assistentin oder Umwelttechnischen-Assistentin informieren möchte, über spätere Berufschancen und Möglichkeiten der Weiterqualifizierung, der steht hier nie vor verschlossenen Türen - ausgenommen Sonn- und Feiertage sowie Schulferien. Selbst "Nachteulen" werden auf den Internetseiten des privaten Berufskollegs für Chemie, Pharmazie und Umwelt stets fündig und das ganze Jahr über werden immer wieder Schnuppertage und Berufsinformationstage angeboten. Doch damit nicht genug: Das institutseigene Labormobil bringt naturwissenschaftliche Forschung, interessant und praxisnah aufbereitet, direkt an die Schulen, zu Schülerinnen und Schülern.

"Seit eh und je waren Frauen und Männer gleichberechtigte Fachkräfte in den mittleren Chemieberufen. Folgerichtig liegt der Frauenanteil in den letzten 20 Jahren bei 60 Prozent - in der Pharmazie sogar bei 98 Prozent", sagt Schulleiter Wolfgang Flad. Dass sich die Entscheidung, einen naturwissenschaftlichen Beruf einzuschlagen auch für Frauen durchaus lohnt, zeigen die Berufslaufbahnen vieler ehemaliger Instituts-Schülerinnen. "Fladianerinnen" finden sich in führenden Positionen, unabhängig davon, ob sie später noch studiert haben oder einfach so Karriere im Beruf gemacht haben.

Zum Girls' Day am 8. Mai hat das Institut Dr. Flad eine Info-Line geschaltet:
0711 / 63 74 - 692 Frau Frey; - 695 Frau Pfiz; - 696 Frau Spiekermann

 

 
03/2003:  "Lebensmittel auf dem Prüfstand: Verhungern oder vergiften?" zurück zum Seitenanfang

Das Jahr der Chemie sucht den Dialog mit der Öffentlichkeit, um diese wichtige - oft verkannte - Naturwissenschaft in allgemeinverständlicher Form vorzustellen. "Lebensmittel auf dem Prüfstand: Verhungern oder vergiften?", unter diese provokante Überschrift hat Professor Dr. Richard P. Kreher, Dortmund, seinen Vortrag gestellt, den er im Rahmen der Veranstaltungen zum Jahr der Chemie in Stuttgart am Mittwoch, 2. April, 15.00 Uhr am Institut Dr. Flad halten wird. Zum Vortrag und zur nachfolgenden Diskussion sind alle Interessierten herzlich in das Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt, Breitscheidstraße 127, Stuttgart, eingeladen.

Den Spuren auf der Spur
Die moderne Analytik ist so ausgereift, dass man mit ihrer Hilfe in Lebensmitteln, Arzneimitteln oder auch in der Umwelt minimalste Mengen von Stoffen auffinden kann. "Mit den heutigen Analysenverfahren sind wir den Spuren auf der Spur", sagt Prof. Dr. Richard Kreher. "Die dabei erhaltenen Konzentrationsangaben, so beispielsweise von Rückständen in Lebens- oder Futtermitteln, lösen jedoch bei vielen Menschen Irritationen aus, da diese ihr Vorstellungsvermögen überfordern."

In seinem Vortrag informiert der Chemiker über die Vor- und Nachteile der Lebensmittelzusatzstoffe, zu denen Aromastoffe, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe, Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Dickungs-mittel, Antioxidantien, Konservierungsstoffe und Farbstoffe zählen. Funktion und Wirkung der Lebensmittelfarbstoffe werden erklärt und am Beispiel organischer Konservierungsstoffe geht Richard Kreher auf Grenzwerte und Höchstmengen ein.

"Bei der Massenproduktion von Nahrungsmitteln sind Kontrollen und Reglementierungen unverzichtbar. Störfälle müssen aufgearbeitet und genutzt werden, um durch Ursachenforschung das Gefahrenrisiko zu begrenzen." Dieser Überzeugung ist der Chemiker nicht erst seit dem Nitrofenskandal, der als "ökologischer Sündenfall" bezeichnet wird, und damit die Chemie stimmt, fordert er vom Hersteller Überprüfung und Garantie seiner Produktqualität. Qualitätsmanagement im Sinne von Richard Kreher bedeutet: "Kontrolle am Anfang, nicht Kontrolle am Ende" - und hier schlägt dann die große Stunde der Chemie, die "einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätskontrolle und -garantie leistet."

 

 
03/2003:  Bodenfruchtbarkeit - ein Überlebensfaktor zurück zum Seitenanfang

Während in den Industrienationen die Frage umgeht: "Wie gesund sind unsere Lebensmittel?", meldet die Welternährungsorganisation FAO 799 Millionen hungernde Menschen in den Entwicklungsländern - weltweit 840 Millionen. Gerade dort, wo die ärmsten Menschen leben und arbeiten, ist aufgrund der sich ständig verschlechternden Bodenqualität die landwirtschaftliche Produktivität rückläufig. Zu einem unverzichtbaren Ziel der nachhaltigen Entwicklung hat daher UNO-Generalsekretär Kofi Annan die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität erklärt.

Was sind fruchtbare Böden?
Fruchtbare Böden zeichnen sich unter anderem durch ihre gute Durchlüftung aus und sie haben die Fähigkeit, Wasser sowie Nährstoffe zu speichern. Für ein gesundes Wachstum benötigen Pflanzen ausreichend Nährstoffe, die sie dem Boden entziehen, und die dann bei der Ernte zusammen mit dem Erntegut vom Acker transportiert werden. Allein der Bodenvorrat an Nährstoffen kann dies nicht ausgleichen: der Boden verarmt, seine Fruchtbarkeit versiegt. In der Landwirtschaft wird daher seit Jahr und Tag gedüngt, mit organischem Dünger wie Mist, Jauche bzw. Gründungpflanzen oder wie heutzutage meistens mit Mineraldünger.

Chemiefreie Düngung?
Wenn Sigrid Pfiz mit dem Labormobil des Stuttgarter Instituts Dr. Flad unterwegs ist, um mit Absolventen der Gymnasialen Oberstufe Ackerboden zu untersuchen, dann kann es schon mal vorkommen, dass Jauche als "chemiefreie Düngung", Mineraldünger dagegen als "chemisch" tituliert wird. Solche Äußerungen kann die Chemieingenieurin nicht unkommentiert stehen lassen, denn "chemiefreie Produkte gibt es nicht", erklärt sie, "auch natürliche Stoffe sind ja chemische Verbindungen."

Sachgerecht und verantwortungsvoll muss mit organischem Dünger und mit Mineraldünger umgegangen werden, wie überhaupt mit allen Mitteln, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um auch auf begrenzten Flächen dauerhaft einen guten Ertrag zu erzielen. Dies gilt für alle Bauern, ob in Industrienationen oder in Entwicklungsländern. Pflanzenschutzmittel, Dünger oder biologische Aktivität des Bodens, wenn die Chemisch-technischen Assistentinnen und Assistenten nach ihrer zweijährigen Ausbildung das Institut Dr. Flad verlassen, dann können sie über den Begriff "Chemiefreie Landwirtschaft" nur schmunzeln.

 

 
01/2003:  Valentin im Jahr der Chemie zurück zum Seitenanfang

Jedes Jahr kommt er am 14. Februar, der Tag für Verliebte und Liebende, der Valentinstag. Verliebt zu sein - mit Schmetterlingen im Bauch auf Wolke 7 durch eine rosarote Welt schweben - das ist in jedem Alter schön. Dabei sind frisch Verliebte, so die Wissenschaft, biochemisch gesehen eigentlich krank.

Dopamin, Adrenalin, Testosteron, Serotonin - als Martin Trautner seiner großen Liebe zum ersten Mal begegnete, da dachte er an alles andere, nur nicht an diese Hormone. Tag und Nacht waren seine Gedanken bei "Ihr". Heute weiß der 23-jährige, der am Stuttgarter Institut Dr. Flad seine Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten mit Schwerpunkt Biotechnologie absolviert, dass sein Gehirn während dieser Zeit unter einem Mangel an Serotonin litt und richtigem Stress ausgesetzt war.

Gerade im Jahr der Chemie findet es Deborah Hamm ganz witzig zu wissen, wie chemisch Liebe eigentlich ist. Besonders interessant ist für die angehende Pharmazeutisch-technische Assistentin die Tatsache, dass frisch Verliebte und Zwangsneurotiker einen erniedrigten Serotoninspiegel im Blut aufweisen. Die einen beschäftigen sich deshalb, so vermutet die Wissenschaft, nur noch mit "der" oder "dem" EINEN, die anderen dagegen leider beispielsweise mit ihren Angstgefühlen.

Wie nahe beieinander - chemisch gesehen - Freud und Leid im menschlichen Gehirn liegen, fasziniert auch Dr. Gudrun Schmidt immer wieder. Ihren Schülerinnen und Schülern am Institut Dr. Flad, die besonders zu Valentin das Gefühl des frisch verliebt seins missen, rät die Dozentin für Biotechnologie zu Sonne, Bananen oder Ananas. Der Serotoninspiegel im Körper steigt dadurch an und der Mensch ist, ganz ohne "krankhafte" Verliebtheit, glücklich. Nicht umsonst wird Serotonin ja auch Glückshormon genannt.

 

 
01/2003:  Pharmazeutisch-technischer Assistent - ein Beruf für mich? zurück zum Seitenanfang

Wer sich diese Frage stellt, der ist am Samstag, 25. Januar, herzlich in das Institut Dr. Flad in Stuttgart, Breitscheidstraße 127 eingeladen. Neben ausführlichen Informationen zu Ausbildung, Berufspraxis und Berufschancen der PTA wird den interessierten Jugendlichen von 8.15 bis 12.30 Uhr auch reichlich Praxis geboten. Unter Anleitung dürfen sie sich im Labor an der Herstellung von Arzneien üben, Arzneipflanzen untersuchen und Acetylsalicylsäure - besser bekannt als Aspirin - unter die Lupe nehmen.

Weitere PTA-Schnuppertage, zu denen man sich aufgrund der begrenzten Laborplätze anmelden muss (Tel: 0711-63 74 60, Fax: 0711-63 74 618 oder info@chf.de), bietet das Institut Dr. Flad in diesem Jahr am 8. März, 24. Mai und 29. November.

Programm der PTA-Schnuppertage:

8.15 Uhr
Pharmazie-Hörsaal "PTA"
Ausbildung, Berufspraxis und Berufschancen
im Bereich Apotheke, Krankenhaus und Industrie
9.00 Uhr  Vesper
ab 9.15 Uhr
Galenik-Labor Galenische Übungen
Herstellung von Hustenbalsam und Glühweingewürz
Mikroskopier-Raum Übungen zur Drogenkunde
Identifizierung von Arzneipflanzen
Labor (Erdgeschoss) Chemisch-Pharmazeutische Übungen
Untersuchung von Acetylsalicylsäure
(Wirkstoff in Aspirin)
12.30 Uhr Verabschiedung

 
PTA - ein junger, dynamischer Beruf

Apotheken sind sehr vielseitig. Hunderte von Arzneimittel bieten sie an und viele andere apothekenübliche Waren wie Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika oder Wellness-Produkte. Die Konkurrenz nahe beieinander liegender Apotheken erfordert einen guten Service, der weit über ein

"Da nehmen sie dreimal täglich 20 Tropfen" hinaus geht - eine große Beratungskompetenz wird von den PTAs gefordert. Und auch hinter der Theke gibt es immer etwas zu tun: Rezeptierte Arzneimittel im Apotheken-Labor herstellen, Stichproben bei den dazu eingesetzten Rohstoffen durchführen, und auch die Arzneimittelbestände gilt es zu prüfen.

 
PTA - ein anspruchsvoller Beruf

PTAs sind im engen Sinn des Wortes Assistenten der Apotheker. Ihr Arbeitsgebiet, auf dem sie als Angestellte, unter anderem auch in Konkurrenz zum approbierten Apotheker, bevorzugt eingestellt werden, sind die Abgabe und die Herstellung rezeptierter Arzneimittel, zusammen mit der Oualitätsüberwachung, Laboruntersuchungen, Bestandskontrollen usw. Beim Kundengespräch ist die professionelle Beratung ganz wichtig - aber auch Blutdruckmessungen oder Impftipps für den Urlaub werden geboten. Und auch außerhalb der öffentlichen Apotheken finden PTAs eine berufliche Zukunft. Rund ein fünftel von ihnen sind in Kliniken, in der Pharmaforschung der Industrie und an Universitäten angestellt.

 
PTA - ein Beruf mit Zukunft

Eine geringe Arbeitslosenrate, ein großes Angebot an Arbeitsstellen, das sich auch auf Teilzeitarbeitsplätze bezieht, zeichnet den PTA-Beruf aus und macht ihn damit auch besonders für Frauen interessant, wenn es heißt, Familie und Beruf zu koordinieren.