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... beide sind sie am Institut Dr. Flad in Stuttgart anzutreffen, die Pharmazeutisch-technischen Assistenten fast immer ... Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA), Mittler zwischen Arzt, Apotheker und Patient, sind sehr gefragt - und sehr rar. Trotz bester Berufsaussichten, einer interessanten Arbeit und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten fehlt der Nachwuchs. Einen Schnuppertag, rund um alle Fragen und Inhalte der Ausbildung zur PTA, bietet daher das Institut Dr. Flad am Samstag, 7. Dezember. Von 8.15 bis 12.30 Uhr können in dem privaten, staatlich anerkannten Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt in Stuttgart, Breitscheidstr. 127, an der PTA-Ausbildung Interessierte selber im Labor aktiv werden. Da nur begrenzt Laborplätze zur Verfügung stehen, ist für den kostenlosen Informationstag eine Anmeldung unter Tel.: 0711-637460 erforderlich. Und wer nach diesem Tag "Feuer gefangen" hat, der kann einen Freiplatz für eine PTA-Ausbildung am Institut gewinnen. Einzige Voraussetzung: bis 31. Dezember 2002 das richtige Lösungswort des Preisausschreibens einsenden. ... Dr. Heiner Geißler dagegen seltener, aber am 11. Dezember wird er da sein, und wer ihn treffen will, der ist herzlich eingeladen. Am Mittwoch, 11. Dezember, ist Dr. Heiner Geißler zu Gast am Institut Dr. Flad in Stuttgart, Breitscheidstr. 127. Einen Tag nach dem Tag der Menschenrechte wird der Bundesminister a.D. und Bundestagsabgeordnete der Südpfalz von 14.00 bis 16.00 Uhr aus seinem Buch "Intoleranz. Vom Unglück unserer Zeit" vorlesen und anschließend mit den Zuhörern und den Schülerinnen und Schülern des privaten Berufskollegs, das sich als einzige Schule Baden-Württembergs an der Aktion "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beteiligt, diskutieren. Seit Januar 2002 ist Dr. Heiner Geißler Vorsitzender der Aktion Courage, die 1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen, Vereinen und Einzelpersonen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und politischen Lagern gegründet wurde, als eine Antwort auf den gewalttätigen Rassismus in Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock.
Das Team "iThemba", eine Gruppe junger Christen aus Südafrika, die zur Organisation Southafrica Youth for Christ zählt, ist am Montag, 21. Oktober, am Stuttgarter Institut Dr. Flad zu Gast. Ab 13.30 Uhr werden die Jugendlichen aus Südafrika in der Breitscheidstraße 127 mit Tanz und Musik über die Bewältigung von Rassenkonflikten berichten und welche Hilfe ihnen der christliche Glauben dabei ist. Vor allem in Südafrika sind die Teams von "iThemba" unterwegs und haben dort schon über 1,5 Mio. Schüler in rund 2.500 Schulen erreicht. Die Ehrenamtlichen, die sich für ein Jahr zusammengefunden haben, besuchen aber auch Länder wie Deutschland, England und die USA. Das Team, das schon unter dem Apartheid-Regime gearbeitet hat, kann aus erster Hand bezeugen, was es heißt, mit Rassenkonflikten ganz praktisch umzugehen. Schon seit mehreren Jahren ist das Team "iThemba" regelmäßiger Gast im Institut Dr. Flad. Die Auftritte sorgen bei den Schülerinnen und Schülern immer wieder für Begeisterung und regen auch zum intensiven Nachdenken an. Das private Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt ist in Baden-Württemberg die einzige Schule ohne Rassismus und engagiert sich als UNESCO-Projektschule gegen alle Formen des Rassismus. Die interessierte Öffentlichkeit und Vertreter der Medien sind herzlich zum Auftritt des Teams "iThemba" - "iThemba" steht für Hoffnung - eingeladen.
"Wissenschaft und Technik zum Anfassen" lautet das Motto der Science Days, die vom 26. bis 28. September 2002 das Gelände beim Europa-Park Rust zum naturwissenschaftlichen Erlebnisland für Groß und Klein machen. Unter den über 70 mitwirkenden Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ist auch das Institut Dr. Flad vertreten. Am Stand Nummer 18 präsentiert das Stuttgarter Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt sein SuperLab mit einfach durchführbaren und beeindruckenden chemischen Experimenten, die den Forscherdrang wecken. Kaffeelöffel, Herdplatte und Wasser aus dem Wasserhahn - beim SuperLab wird die Küche zum analytischen Labor. "Chemie gibt es nicht nur bei Bayer und BASF" lautet die Devise, wenn Annette Spiekermann, Chemikerin am Institut Dr. Flad, zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern die Utensilien für das SuperLab herrichtet. Hier wird nämlich die Chemie in Supermarktprodukten hinterfragt - und das mit Reagenzien, die es auch alle im Supermarkt zu kaufen gibt. Ist in koffeinfreiem Kaffee tatsächlich kein Koffein? Weshalb bleibt das Kartoffelpüree aus dem Laden Gelb während das eigene nachdunkelt und sind Öko-Apfelringe wirklich ungeschwefelt? Schon 10-Jährige können mit den ungefährlichen Versuchen Berührungsängste zur Chemie abbauen und erste eigene, faszinierende Schritte in dieser Naturwissenschaft unternehmen. "Auch Abiturienten und sogar Chemielehrer entdecken hier immer wieder Neues", berichtet Annette Spiekermann. Beim SuperLab ist "selber machen" angesagt. Für Überraschungschemie pur - ganz ohne Angst - sorgen die 9 Versuche, die unabhängig vom Alter den Forscherdrang wecken. Ein Klassiker des SuperLab ist der Rotkohlsaft. Dieser zeigt mit Farbveränderungen von Pink über Blau nach Grün an, ob ein Stoff sauer oder basisch ist. Essigreiniger beispielsweise bringen die erwartete Farbveränderung nach Pink, bei Backofenreinigern wird der Rotkohlsaft Grün und bei Gummibärchen? Versuchen Sie es bei den Science Days am Stand 18 selbst, Sie werden staunen: Gummibärchen sind eindeutig sauer.
Religion, Gesellschaft, Geschichte - und Referenten, die dazu viel zu sagen haben: Im September und Oktober sind am Institut Dr. Flad, einem staatlich anerkannten Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt, Pfarrer Winrich Scheffbuch, Sibylle Krause-Burger und Karl Moersch zu Gast. Jeweils ab 11 Uhr ist auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich zu den Vorträgen in die Breitscheidstraße 127 in Stuttgart eingeladen. Der Frage "Warum in der Bibel lesen?" geht am Dienstag, 27. September, Pfarrer Winrich Scheffbuch nach und wird dabei auch darauf eingehen, welchen Stellenwert die Bibel in seinem Leben hat. Scheffbuch leitet die Missionswerke Christiliche Fachkräfte International (CFI) und Hilfe für Brüder. Viele Jahre lang betreute er die evangelische Ludwig-Hofacker Gemeinde in Stuttgart. Am Mittwoch, 25. September, berichtet die Journalistin, Autorin und Kolumnistin Sibylle Krause-Burger über "Das Wirken einer Journalistin und Autorin." Die mit vielen Preisen geehrte und durch ihre politischen Reportagen und Porträts sowie ihre Mitarbeit beim SWR und bei großen deutschen Zeitungen bekannt gewordene Krause-Burger hat unter anderem biographische Arbeiten über Helmut Schmidt und Joschka Fischer veröffentlicht. Karl Moersch, freier Journalist und ehemaliger Politiker, stellt sich am Mittwoch, 9. Oktober, der Frage: "Was geht uns Geschichte an?" Zusammen mit dem Badener Peter Hölzle hat der Württemberger erst in diesem Jahr mit dem Buch "Kontrapunkt" die Geschichte Baden-Württembergs lesenswert aufgearbeitet.
Auf die Frage: "Sind Privatschulen an Lehrpläne gebunden?" hat Wolfgang Flad eine eindeutige Antwort: "Nach oben nicht!" Die rund 340 Schülerinnen und Schüler, die am 1951 in Stuttgart gegründeten Institut Dr. Flad, einem staatlich anerkannten Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt ihre zweijährige Ausbildung zum Chemisch-technischen, Umwelttechnischen oder auch Pharmazeutisch-technischen Assistenten absolvieren, haben daher weit mehr Auswahl an Lehrangeboten, als von staatlicher Seite gefordert. Den Schülerinnen und Schülern am Institut Dr. Flad wird für 630 Euro pro Semester in jeder Hinsicht Qualität geboten: eine praxisorientierte Ausbildung, Projektarbeiten, die von Forschern der Universitäten Hohenheim, Erlangen oder der TU Clausthal betreut werden, ein Ausbildungsschwerpunkt Biotechnologie, der sie mit den neuesten Arbeitsmethoden dieser Schlüsseltechnologie vertraut macht und immer wieder namhafte Gastdozenten aus Industrie und Forschung. Und auch die Allgemeinbildung kommt hier nicht zu kurz - dafür sorgen Referenten wie beispielsweise Sibylle Krause-Burger oder Karl Moersch. "Studiere gleich und zahle später" - das Förderprogramm gewährt engagierten Schülerinnen und Schülern zinslose Darlehen für die Ausbildungskosten. Jährlich werden am Institut Dr. Flad, das seit seiner Gründung auf gemeinnütziger Basis im öffentlichen Interesse tätig ist, auch Freiplätze verlost und es gibt das wohl selten kopierte Angebot, bei entsprechender Leistung das Schulgeld am Ende der Ausbildung ganz oder teilweise zurückzuerstatten. Dieses Beispiel, eines unter vielen, zeigt: Die rund 600 allgemein- und berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft in Baden-Württemberg, die wie die Schulen in staatlicher und kommunaler Trägerschaft unter der Aufsicht des Staates stehen und von zirka 100.000 Schülern und Schülerinnen besucht werden, ergänzen und bereichern das Schulwesen im Lande.
Eine "traumhafte Situation" haben die 70 staatlich examinierten chemisch-technischen Assistentinnen und Assistenten auf dem Arbeitsmarkt vorgefunden, die am Stuttgarter Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt, dem Institut Dr. Flad, im Juli ihre zweijährige Ausbildung abgeschlossen haben. Fast täglich trafen am Institut neue Stellenangebote ein und stellten die Jugendlichen vor die Qual der Wahl. Rund 80 Prozent von ihnen haben nun bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche, 10 Prozent beginnen ein Studium und die wenigen, die noch auf der Stellensuche sind, bekommen von ihrer Schule täglich die Angebote aus Industrie und Forschung nach hause zugesandt. 5 Bewerbungen, 2 Vorstellungsgespräche und jetzt die Wunschstelle beim ZFS, dem Zentrum für Stoffwechseldiagnostik in Reutlingen - so wie Silke Richter ging es vielen der CTAs. Ihren Arbeitgeber, weiß die 23-Jährige aus dem Erzgebirge, hat besonders ihre Teilnahme am Schwerpunktprogramm Biotechnologie überzeugt, das sie schon mit Arbeiten in der Stoffwechseldiagnostik vertraut gemacht hat. "Lernen ohne Scheuklappen", von der klassischen Chemie bis hin zu den neuesten Verfahren, hat die Stuttgarterin Tina Wischnewsky zur CTA-Ausbildung bewogen, und die Resonanz auf ihre Bewerbungen gibt ihr recht - zwei Stellen zur Auswahl hat sie nun. Schulleiter Wolfgang Flad ist stolz auf seine Absolventen. Viele haben die Zusatzangebote des Instituts genutzt, die Fachhochschulreife erworben, sich im Schwerpunkt Biotechnologie vertieft oder die internationale Abschlussprüfung abgelegt und nun auch noch einen sehr guten Abschluss in der Tasche, der ihnen die Türen von Großbetrieben, mittelständischen Firmen, Forschungsinstituten oder Universitäten öffnet. "Ich gratuliere meinen Absolventen immer zum Anfang der Fortbildung", sagt Flad, "nicht zum Abschluss", denn jeder bekommt neben seinem Zeugnis noch einen europäischen Weiterbildungspass. Dieser dokumentiert alle Weiterbildungsaktivitäten seines Inhabers und animiert zum "life-long-learning", ob am einstigen Lehrinstitut - denn "Fladianer bleibt man ein Leben lang" - oder an anderer Stelle.
Am 25. Juni verlegen Schülerinnen und Schüler der Mettnau-Schule in Radolfszell ihren Chemieunterricht ins Grüne. Wie die Profis machen sich die 11.- und 12.-Klässler des Agrar-Gymnasiums an die Analyse von Luft und Boden. Mit von der Partie ist ein Labor auf Rädern, das Labormobil des Stuttgarter Berufskollegs Dr. Flad, das die dafür notwendigen High-Tech-Geräte und das Know-How liefert. Wie fängt man Luft zur Analyse ein? Wieviel SO2 findet sich in ihr und kann das für den Sauren Regen verantwortlich gemacht werden? Wie führt man eine Bodenluftanalyse durch und wie sieht ein Bohrer aus, mit dem sich über eine Tiefe von einem Meter Bodenproben entnehmen lassen? Fragen über Fragen, die unter der fachkundigen Anleitung von Sigrid Pfiz alle gelöst werden. Seit rund 5 Jahren betreut die Chemieingenieurin das Labormobil des Instituts Dr. Flad, und immer wieder ist sie erfreut, mit wieviel Konzentration und Interesse die Schülergruppen mitarbeiten. Tina Gaiser, Lehrerin für Agrartechnik und Biologie an der Mettnau-Schule, hat über das Internet vom Labormobil erfahren. "Ich bin sehr gespannt auf die neue Erfahrung", erzählt sie, und sie hofft, dass der Unterrichtstag für ihre Schüler interessant wird. Sehr anwendungsorientiert wird er allemal: Denn was im Boden drin ist und was der Regen aus der Luft auswaschen kann, das ist mit entscheidend für das Pflanzenwachstum und somit auch wichtig für die Schülerinnen und Schüler, die sich bis zu ihrem Abitur besonders intensiv mit agrartechnischen Themen beschäftigen. Tausende von Kilometern war das Labor auf Rädern schon in Deutschland unterwegs. Jährlich melden sich viele Lehrerinnen und Lehrer beim Stuttgarter Institut Dr. Flad und bitten um einen Besuch des Labormobils. Der kostenlose Service des privaten, staatlich anerkannten Berufskollegs für Chemie, Pharmazie und Umwelt ist sehr beliebt. Neben High-Tech-Geräten und Know-How für Umweltanalysen aller Art bringt er auch das Wissen um die Arbeitspraxis von Chemisch-technischen Assistenten und Umwelttechnischen Assistenten an die Schulen - Berufe, die man innerhalb einer zweijährigen Ausbildung am Institut Dr. Flad erlernen kann.
Am 12. Juni wird die Körsch zum Forschungsobjekt von Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse des Otto-Hahn-Gymnasiums in Nellingen. Auf dem etwas anderen Plan für den Bilogieunterricht steht an diesem Tag die "Güteklassebestimmung von Fließgewässern". Mit von der Partie ist das Labormobil des Stuttgarter Berufskollegs Dr. Flad, das High-Tech-Geräte und Know-How liefert. "Ich finde es gut, wenn die Schüler auch mal von außen professionell an eine Sache herangeführt werden," erzählt die Biologie- und Chemielehrerin Monika Grieshammer-Rombach, die den Tag auch als Anregung für sich und ihren Unterricht sieht. Die Technik, die das Labormobil in sich birgt, kann sie ihren Schülern nicht bieten, merkt die Lehrerin an, und der Einblick in die Arbeit von Profis gibt ihnen Anregungen für ihre spätere Berufswahl. "Anhand der wirbellosen Tiere, die wir im Wasser finden, können wir erkennen, wie sich die Qualität der Körsch im Vergleich zu anderen Gewässern in den letzten Jahren entwickelt hat, also Langzeitaussagen treffen", erklärt Sigrid Pfiz vom Institut Dr. Flad. Die chemische Untersuchung dagegen liefert exakte Ergebnisse zur derzeitigen Gewässergüte dieses Fließgewässers und zeigt auch, ob die vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden. Aus 5 Jahren Labormobil-Erfahrung kann die Chemieingenieurin uneingeschränkt sagen: "Die Schüler sind immer mit Eifer bei der Sache und arbeiten voll konzentriert." Tausende von Kilometern war das Labor auf Rädern schon in Deutschland unterwegs. Jährlich melden sich viele Lehrerinnen und Lehrer beim Stuttgarter Institut Dr. Flad und bitten um einen Besuch des Labormobils. Der kostenlose Service des privaten, staatlich anerkannten Berufskollegs für Chemie, Pharmazie und Umwelt ist sehr beliebt. Neben High-Tech-Geräten und Know-How für Umweltanalysen aller Art bringt er auch das Wissen um die Arbeitspraxis von Chemisch-technischen Assistenten und Umwelttechnischen Assistenten an die Schulen - Berufe, die man innerhalb einer zweijährigen Ausbildung am Institut Dr. Flad erlernen kann.
Regenwasser, Brunnenwasser, Teichwasser - was da in und um Stuttgart so alles nass daher kommt, das nehmen am 5. Juni, dem Tag der Umwelt, Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Institut Dr. Flad genau unter die Lupe. Von 13 bis 19 Uhr sind sie mit ihrem Labormobil, einem Labor auf Rädern, auf dem Stuttgarter Rathausplatz vertreten und analysieren mit High-Tech-Geräten "Stuttgarter Wässer". In was plantschen die Enten auf dem Feuersee, was fließt aus dem Brunnen am Rathausplatz und ist der Regen, der über Stuttgart niedergeht, sauer? Den Chemisch-technischen Assistenten (CTA) im ersten und zweiten Ausbildungsjahr, entgeht nichts. Bis in den Milli- und Mikro-Bereich sind sie bei ihrer Spurenanalyse auf der Suche nach Sulfaten, Fluoriden, Nitraten, Chloriden, Phosphaten oder Metallen wie Zink, Kupfer oder Blei. Zwei, ohne deren Hilfe es allerdings nicht geht, sind die High-Tech-Verfahren Inonenchromoatografie und Voltammetrie. Wer sich für die "Spurensuche" im Wasser interessiert, mehr über die Funktionsweise und den Einsatz von Ionenchromatografie und Voltammetrie erfahren möchte oder auch über die Ausbildung und den späteren Arbeitsplatz von Chemisch-technischen und Umwelttechnischen Assistenten, der ist am Tag der Umwelt in das Labormobil vom Institut Dr. Flad herzlich eingeladen. Und wer wissen möchte, wie es um seinen Gartenteich bestellt ist, was bei ihm aus der Leitung läuft oder sonst ein Wässerchen hat, um dessen Inhaltsstoffe er gerne wüßte, der darf eine Wasserprobe mitbringen. Die wird dann von den CTAs in seinem Beisein analysiert.
Stuttgart im April 2002: Weltweite Aktionen zum Schutz unserer Umwelt stehen am 22. April, beim 32. Earth Day, im Zentrum des Interesses vieler Schulen, Behörden, Verbände und Organisationen. In mehr als hundertfünfzig Ländern treten wieder weit über 200 Millionen Menschen mit öffentlich wirksamen Aktionen für eine gesunde Erde ein und rufen zum Schutz der Umwelt auf. Die Koordinierungsstelle Earth Day - Deutsches Komitee e.V. im Institut Dr. Flad hat in Zusammenarbeit mit Earth Day International, dem Amerika Haus in Frankfurt und dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum Stuttgart (James-F.-Byrnes-Institut e.V.), auch dieses Jahr vom 22. April bis 24. April wieder eine lokale "Earth Week Stuttgart" mit öffentlichen Veranstaltungen und Workshops organisiert, zu denen jedermann willkommen ist. Als besonderes wissenschaftliches Highlight gilt der Gastvortrag von Professor Dr. W. Donald Aitken, mehrfach international ausgezeichneter Nuklearphysiker und Solarexperte aus Cambridge / Massachusetts / U.S.A., am 23. April 2002, 11 Uhr im Institut Dr. Flad.
Die Schüler und Lehrer des Stuttgarter Berufkollegs Institut Dr. Flad bereiten sich schon seit langem in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften auf ihren Beitrag an der Earth Week in Stuttgart vor. In vielen Einzelprojekten, speziell aber im Workshop am 22. April, wollen sie mit Unterstützung des Instituts die aktuellsten Umwelt- und Energieprobleme der Öffentlichkeit transparent machen, über ökologische Brennpunkte informieren, aber auch alle, die sich angesprochen fühlen, zum mitmachen auffordern. Nicht erst die neuerlichen Diskussionen um die Einhaltung des Kyoto-Protokolls waren der Anlass für dieses starke Engagement, denn seit Jahren beteiligt sich die Stuttgarter Chemieschule, Schüler wie Lehrer, aktiv an vielen internationalen Umweltprojekten. Mit großer Spannung wird der Vortrag "Experimente für erneuerbare Energiequellen" von Professor Dr. W. Donald Aitken aus Cambridge / Massachusetts erwartet, denn er informiert aktuell über den möglichen Einsatz von Solartechnik und Photovoltaik und wird zudem eine kritische Bilanz ziehen, was seit dem Umweltgipfel 1992 in Rio zum Schutz der Erde auf dem Sektor Entwicklung umweltfreundlicher Energien tatsächlich unternommen wurde. Professor Dr. Aitken ist selbst lebendes Beispiel für seine Forderung, Umweltschutz mit Nachhaltigkeit zu betreiben, denn er beschäftigt sich schon seit über 25 Jahren mit den Energienquellen der Zukunft. Für seine jahrzehntelange wissenschaftliche Arbeit, die er in über 100 Veröffentlichungen dokumentierte und der Forschung zur Verfügung stellte, erhielt Professor Dr. W. Aitken im Jahr 2000 die höchste Auszeichnung der weltweiten Solarforschung, den "World Solar Award". Parallel zu den Aktivitäten im Institut Dr. Flad wird das Labormobil am 23. April mit interessierten Schülern und Lehrern anderer Schulen, aber auch mit engagierten Mitbürgern im Großraum Stuttgart zur Fließgewässeruntersuchung unterwegs sein. Mit Wasser- und Bodenanalysen "vor der eigenen Tür" sollen vor allem den Jugendlichen viele umweltrelevante Themen näher gebracht werden, aber auch die Wege aufgezeigt werden, wie man seinen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Über alle Aktivitäten zum 32. Earth Day und zur Earth Week Stuttgart 2002 können umfassende Informationen über Telefon: 0711/ 637 46-0, Telefax: 0711 / 637 46-18, E-Mail: info@chf.de oder über Internet: www.earthday.de ständig abgerufen werden.
Stuttgart, im Februar 2002: Wo und wie arbeiten Pharmazeutisch-technische Assistenten? Kaum ein Patient macht sich darüber Gedanken, wenn er vom Arzt kommt und die Apotheke betritt. Meist ist die Apothekerin oder der Apotheker persönlich bekannt, die übrigen Mitarbeiter(innen) werden oft als "Helfer(innen)" eingestuft. Die Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA), als diskrete, vertrauensvolle Mittler zwischen Arzt und Patient geraten dabei häufig in den Hintergrund. Diesem Umstand hat sich jetzt der Bundesverband Pharmazeutisch technischer Assistenten e.V. in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift "PTA heute" angenommen und die Pharmazeutisch-technischen Assistenten zum Beruf des Jahres 2002 ausgerufen. Mit verschiedenen Aktionen soll das Aufgabengebiet der PTAs transparenter und bekannter werden. Aus den ehemaligen Offizinen mit museumsreifen Handverkaufstischen und antiquierten Glasbehältern haben sich in den letzten Jahren Apotheken mit Beisortiment und verkaufsorientiertem Handelsmarketing entwickelt. Deshalb hat sich auch das Leistungsspektrum und die Fachkompetenz der PTAs rasch um ein Vielfaches erhöht. Professionelle Beratung und kompetente Information wird nicht nur dann erwartet, wenn die alljährliche Grippewelle anrollt oder wenn die Reiseapotheke zusammengestellt wird. Das Wohlbefinden zu erhalten und zu steigern steht hoch im Kurs, die Nachfrage nach pharmazeutischen und naturkundlichen Heilmitteln wächst wie kein anderer Markt. Vom klassischen Bereich des Gesundheitswesens und dem expansiven Feld der Homöopathie über die Kindernahrung bis zur Wellness, Kosmetik und Körperpflege sucht ein stark zunehmender Kundenkreis den Rat von vertrauenswürdigem, kompetentem Fachpersonal. In der Medizin und der Pharmazie verändern sich zudem die Erkenntnisse und Forschungsergebnisse sehr rasch, nicht zuletzt deshalb erfordert das Arbeitsgebiet der PTA ein immenses Fachwissen. Zum "Jahr der PTAs" steuert das Institut Dr. Flad, Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt in Stuttgart weitere zusätzliche Informationsveranstaltungen für interessierte Schulabgänger(innen) bei. So können an mehreren Schnuppersamstagen im Galeniklabor des Instituts unter fachkundiger Anleitung erste Erfahrungen in der Herstellung pharmazeutischer Präparate gemacht werden oder man kann sich an einem der Berufsinformationstage eingehend über die Ausbildung und die Berufschancen informieren. Abgerundet werden diese Angebote durch ein Preisausschreiben, bei dem man neben vielen interessanten Fachbüchern auch ein Stipendium für die Ausbildung zur(m) Pharmazeutisch-technischen Assistent(in) gewinnen kann. Wer sich für eine der Veranstaltungen interessiert oder weitere Informationen wünscht, kann unter Rufnummer 0711/63746-0, per Fax 0711/63746-18 oder über E-Mail info@chf.de Kontakt mit dem Institut Dr. Flad aufnehmen.
"Jede Schülerin, jeder Schüler hat die Qualität der Ausbildung zum großen Teil selbst in der Hand. Bei der Wahl der Ausbildungsstätte werden die ersten wichtigen Impulse gesetzt. Der Schüler selbst ist dann gefordert, mit persönlichem Ehrgeiz und zielgerichtetem Engagement alles zu nutzen, was möglich und angeboten ist, " meint Silke Richter aus Schwarzenberg/Erzgebirge, die nach der Realschule über das Arbeitsamt den Kontakt zur Stuttgarter Chemieschule bekam. Silke weiß, von was sie spricht, denn seit September 2000 arbeitet und lernt sie konsequent für ihren Berufsstart in der Chemie. Ihr Ziel ist es, nach Ende der Ausbildung in einem Forschungslabor für Biotechnologie in München zu arbeiten. Drei Semester liegen hinter ihr, neben dem Pflichtunterricht und dem Schwerpunkt Biotechnologie engagiert sie sich auch noch in der Arbeitsgemeinschaft Chemie en miniature und nimmt am internationalen Jugendprogramm "International Award for Young People" teil. Sie nutzt dabei alle Kontakte zum internationalen Wissensaustausch. Im Schüler-Lehrerteam am Institut eröffnet sie sich so kostenlos ein Vielfaches mehr an speziellen Kenntnissen und Informationen. Silke ist beispielsweise fasziniert vom umfangreichen Gebiet der Gentechnik und Mikrobiologie. Sie klassifiziert Bakterien, manipuliert sie gentechnisch oder analysiert begeistert in ihrer Wunsch-Arbeitsgemeinschaft die Bestandteile verschiedener Antibiotika. "Für mich selbst kann ich die Pisa-Studie nicht nachvollziehen, denn: wer weiß, was er will, weiß auch die kostenlosen Bildungsangebote zu nutzen und sich fit zu machen für die berufliche Zukunft." Daniel Funk (26) aus Pfedelbach, ebenfalls seit September 2000 als CTA in Ausbildung, kann nur zustimmen: "Es wird hier mehr gemacht, als der Lehrplan fordert, man muss nur zugreifen. In maximal genutzter Zeit wird hier in internationaler Ausrichtung komprimiertes Fachwissen vermittelt." Daniel wollte Lebensmittelchemiker werden, erkannte aber nach kurzer Zeit, dass eine CTA-Ausbildung eine Vielzahl von Chancen für junge, wissbegierige Leute bereithält. Er will nach dem Abschluss in der Kriminaltechnik bei einem Landeskriminalamt oder bei einem Veterinäramt in der BSE-Forschung seine erworbenen Kenntnisse aus der Biotechnologie erweitern. Speziell die Pathologie hat es ihm angetan. Daniel zu seiner Vorbereitung auf den Beruf: "Man muss sich umstellen, denn es wird hier viel gefordert, doch wir betrachten unsere Lehrer und Lehrerinnen als Wissensvermittler, die selbst den ständigen Wissensaustausch praktizieren und uns dadurch mit den aktuellsten Informationen aus Wissenschaft und Forschung eine globale Denkweise ermöglichen." Daniel nutzt die vielen Möglichkeiten zur Berufsvorbereitung, auch außerhalb der regulären Schulzeit. In der Umwelt-AG ist er ab und zu mit dem Labormobil des Instituts unterwegs und nimmt zudem an weltweiten Umweltschutz- und Messprogrammen wie G.R.E.E.N. und GLOBE teil. Beispielsweise werden die von ihm und seinen Mitschülern erhobenen biometrischen Daten und Messungen über Wetter, Klima, Luft, Wasser, Boden per Internet der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln weitergemeldet. Diese weltweit nach einheitlichen Vorgaben erhobenen Messdaten werden dann für die verschiedensten Forschungs-Projekte zur Verfügung gestellt. Silke Richter und Daniel Funk sind sich einig: "Wer mit der notwendigen Eigendisziplin alles nutzt was geboten wird, hat die optimalste Basis für den Start in den Beruf. Hier an der Schule wird neben vielen Extras bereits ein sehr großer Teil vom Chemie-Grundstudium geboten, Praxisorientierung auf allen Ebenen praktiziert und stetiger Wissenstransfer mit Wirtschaftsbetrieben und Forschungsanstalten betrieben. Deshalb haben wir keine Angst vor unserer beruflichen Zukunft."
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