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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Lehrgang 49 im Schullandheim Sonnenmatte

Ein Erlebnisbericht von Christine Welker und Stefan Pfeil

Am Mittwoch, den 7.10.98, um 13.30 Uhr ging es gleich nach dem morgendlichen Unterricht mit dem Bus in Richtung "Sonnenmatte" auf der Schwäbischen Alb. In Reutlingen machten wir einen Zwischenstopp, um Proviant für die nächsten energieraubenden (teilweise selbstverschuldeten!!!) Tage und Nächte zu hamstern. Die Fahrt verlief ereignislos (keine Eisberg oder ähnliches) und so erreichten wir kurze Zeit später "Zwergenferiendorf".

Lehrgang 49 im Schullandheim Sonnenmatte Lehrgang 49 im Schullandheim Sonnenmatte

Nachdem wir unsere Häuser bezogen hatten, war es auch schon an der Zeit, uns um unsere kulinarischen Bedürfnisse zu kümmern. Frisch gestärkt, ging ein Teil der Truppe das Wagnis ein, den Kampf mit der Kegelbahn aufzunehmen, während der Rest in den Häuschen einen gemütlichen Abend bei 1, 2, ... Flaschen Bier verbrachte.

Nach einem liebevollen Weckdienst am nächsten Morgen ("Aufstehhhn!") krochen wir aus den Federn und warteten auf den Frühstücksdienst (mit Milchmann, Eierfrau und Brötchen). Um 10.00 Uhr war für alle, die nicht mit Herrn Ruf und der Mobilen Umweltanalytik die Erpf biologisch und chemisch analysierten, nun etwas lernen angesagt.

Nachmittags bestand dann die Möglichkeit, mit geliehenen Moutainbikes zum Schloss Lichtenstein und zur Nebelhöhle (diese sahen wie wegen eines außerplanmäßigen Umweges leider nur noch von außen) zu radeln. Nach dieser Strapaze hatten wir uns unser Essen redlich verdient. Der weitere Abend war zur Selbstgestaltung vorbehalten.

Am nächsten Morgen das bekannte Ritual. Danach konnten diejenigen, die nach der ersten Tour auf der Alb noch nicht genug hatten, mit dem Klimatologen Roland Hummel Wetterstationen und Dolinen besichtigen und etwas über Klima und Wetter erfahren.

Lehrgang 49 im Schullandheim Sonnenmatte

Für alle, die Väter haben, hatten, werden oder sind, gab es ein kulturelles Highlight, nämlich "Überväter" im Theater Lindehof ("Wussten Sie schon, dass 50% aller Eltern Väter sind?"). Ein gemütliches Lagerfeuer bildete den Abschluss des Abends.

Samstag: ein Tag in Bad Urach stand auf dem Programm. Die Gruppe teilte sich in Stadtbummler, Aquadromschwimmer und Wasserfall-"Hohen-Urach"-Wanderer. Diejenigen, die auch noch etwas Kultur genießen wollten, konnten dann wiederum das Theater Lindenhof besuchen, diesmal allerdings den Musikkabarettisten Thomas Felder, für dessen Verständnis allerdings doch einige Schwäbischkenntnisse nötig waren.

Am nächsten Morgen hieß es schon wieder Abschied nehmen von der Schwäbischen Alb. Nachdem wir uns mit dem von Herrn Flad gespendeten Kuchen (vielen Dank nochmals hierfür!) und dem normalen Frühstück gestärkt hatten, begann der große Putzangriff, nach dessen Beendigung wir wieder die Heimreise gen Stuttgart antraten.