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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

Schüleraustausch: Gäste vom Lycée Jean Rostand in Straßburg im Institut

Das Institut feierte Premiere. Neben Schülern der französischen Partnerschule Lycée Jean Rostand, aus Straßburg waren gleichzeitig auch Schüler der Chemieingenieurschule Brünn (Tschechien) zu Gast

Bericht über die gemeinsamen Aktivitäten im November 2005 »

Schülerbericht der Gäste aus Straßburg

Unsere Reise nach Stuttgart war sehr interessant.
Am Montag den 21. November sind wir um 13 Uhr mit dem Zug nach Stuttgart gefahren. Frau Flad hat uns schon am Stuttgarter Bahnhof empfangen. Mit Ihr haben wir dann auch das Institut besichtigt. Am Abend haben wir, beim Abendessen im Institutskeller, unsere Partner getroffen. Schüler aus der tschechischen Republik waren auch da. Danach sind wir in die Familien gegangen.

Am Dienstag haben wir mit Frau Flad eine Reise nach Ulm unternommen. Dort haben wir das Brotmuseum, das Münster (sehr anstrengend weil wir viele Stufen hinaufgehen mussten) und den Weihnachtsmarkt besichtigt. Es war kalt und sehr lustig.

Am Mittwoch stand der praktische Unterricht im Labor auf dem Programm und es gab so manches zu tun. Dabei haben wir festgestellt, dass so einiges anders als bei uns gemacht wird. So kann man gegenseitig von einander lernen. Nachmittags hatten wir eine Stadtführung mit Frau Flad und abends, nach einer kleinen Geburtstagsfeier einer Schülerin, sind wir zum Bowlen gegangen.

Am Donnerstag haben wir an einem theoretischen Unterricht mit Herrn Flad und Herrn Mathis teilgenommen. Anschließend hat uns Herr Ruf eine sehr schöne Einführung in die Infrarot Spektroskopie gegeben. Nach dem Mittagessen haben wir das Institut verlassen. Wir haben unseren Partnern Aufwidersehen gesagt. Ein letzter Stadtbummel und schon war die Zeit zur Abfahrt da. Am Abend waren wir in Straßburg zurück.

Diese Woche wird uns lange in Erinnerung bleiben, vielen Dank für alles!

 

Bericht zum Schüleraustausch

Am 21. November 2005 durften wir unsere französischen Freunde aus Straßburg hier in Stuttgart begrüßen. Gleich am ersten Abend fand ein großes Zusammentreffen aller drei Schulen im Theaterkeller des Instituts statt. Mit Maultaschen wurde unseren Gästen ein echt schwäbischer Empfang bereitet und es bestand die Möglichkeit, neben den bereits vorhandenen Kontakten auch neue mit unseren tschechischen Gästen zu knüpfen.

Vieles vom diesjährigen Programm wurde gemeinsam unternommen - so zum Beispiel ein ganztägiger Ausflug nach Ulm. Nach einem Besuch im Ulmer Brotmuseum, dessen Führungen auf französisch und tschechisch abgehalten wurden, ging es daran das Ulmer Münster zu bezwingen. Viele empfanden es wohl als glücklichen Umstand, dass die obere Hälfte des Turmes wegen Eis gesperrt war, und so nur 390 statt 698 Stufen erklommen werden mussten. Anschließend hatten wir dann genug Freizeit, um Ulm in kleineren Gruppen kennen zu lernen.

Am Mittwoch nahmen die tschechischen Besucher am theoretischen Unterricht ihrer Gastgeber (Schüler/innen des Jahrganges 56) teil, während die französischen Gäste am Praktikum teilnahmen. Da in ihrer Schule in Frankreich kein TU-Praktikum stattfindet und sie somit noch nie Bodenanalysen gemacht hatten, taten wir unser bestes ihnen so viel wie möglich zum Praktikum zu erklären.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen erkundeten die französischen Schüler gemeinsam mit den tschechischen Schülern Stuttgart. Die interessantesten Plätze und Sehenswürdigkeiten wurden ihnen in einer Stadtführung nahegebracht.

Für das Abendprogramm hatten wir uns zum Bowlen verabredet, wobei auch die letzten Sprachbarrieren schrumpften und der Spaß im Vordergrund stand. Dementsprechend etwas müder begann der Donnerstag, der letzte Tag des Schüleraustausches.

Die erste Doppelstunde verbrachten unsere Gäste mit unserem gesamten Lehrgang zusammen im Hörsaal, wo sie zuerst dem Unterricht von Wolfgang Flad über Qualitätsmanagement beiwohnten. Anschließend unternahm Alfred Mathis einen Streifzug durch die Geschichte der Chemie an Hand von Briefmarken. Dann folgte für unsere französischen Gäste eine Einführung in die IR Spektrometrie, während für uns weiterhin theoretischer Unterricht auf dem Stundenplan stand. Das Mittagessen war dann gleichzeitig auch das Abschiedsessen, denn der Zug unserer französischen Freunde fuhr anschließend - nach einer letzten kurzen Freizeit in der Stadt - zurück nach Straßburg.

Es war schön, erneut mit den Schülern unserer französischen Partnerschule zusammen zu treffen. Wir hoffen, ihnen haben die Tage hier in Stuttgart genau so gut gefallen wie uns - und wir hoffen außerdem, dass wir ein ebenso abwechslungsreiches wie auch interessantes Programm zusammenstellen konnten wie es uns in Frankreich geboten wurde.

Kerstin Eyrich, LG 55

 

Resumée zum Schüleraustausch

Zu einem der vielen Extras am Institut Dr. Flad zählt schon seit vielen Jahren der alljährliche Schüleraustausch mit dem Lycée Jean Rostand im elsässischen Straßburg (Frankreich). Seit kurzer Zeit pflegt das Institut aber auch die Schulpartnerschaft mit der Chemieingenieurschule in Brünn (Tschechien). Auch dieses Jahr nahmen wieder interessierte Deutsche, Tschechen und Franzosen am Austausch teil. Während die Aufenthalte der deutschen Schüler in Straßburg bzw. Brünn zeitversetzt stattfanden, begrüßte das Institut Dr. Flad die französischen und tschechischen Gäste zur selben Zeit Anfang November. So wurde das rege Treiben am Institut während dieser Zeit gleich doppelt belebt und bereichert.

Am Ankunftstag der Gäste erwartete diese jeweils ein Rundgang durch das Institut und am Abend eine Begrüßung durch Schulleiter Wolfgang Flad, die sowohl auf französisch, als auch auf tschechisch übersetzt wurde, damit auch wirklich jeder alles verstand. Nachdem die Gäste mit kleinen Aufmerksamkeiten beschenkt wurden, fand anschließend ein Begrüßungsessen mit typisch schwäbischen Maultaschen statt. Dies war eine gute Gelegenheit, einander erstmals kennen zu lernen. Doch waren die Gäste vom langen Programm des Tages ziemlich müde und traten mit ihren deutschen Austauschpartnern schon bald den Heimweg an.

Am nächsten Tag fuhren alle gemeinsam nach Ulm, um dort das Münster zu besteigen und das Brotmuseum zu besichtigen. Tags darauf nahmen morgens die französischen Gäste am Unterricht im Labor des Lehrgang 55 teil, während die tschechischen Gäste dem theoretischen Unterricht des Lehrgangs 56 folgten und nach dem gemeinsamen Frühstück mit Supermarktprodukten im Superlab experimentierten. Zum gemeinsamen Mittagessen trafen sich alle in der Mensa, um anschließend zusammen mit Ulrike Flad Stuttgart zu erkunden. Bei einem kleinen Quiz konnten die Gäste testen, wer besser über die Gastgeberstadt bescheid wusste. Danach durften sie auf eigene Faust die Innenstadt erkunden.

Am dritten Tag nahmen diesmal die französischen Gäste am theoretischen Unterricht teil, während die tschechischen Gäste mit ihren Gastgebern im Labor arbeiteten. Zum gemeinsamen Mittagessen trafen sich wieder alle in der Mensa. Danach stand schon der Abschied von den französischen Gästen bevor, die ihren Heimweg mit der Bahn antraten. Die tschechischen Gäste blieben noch einen weiteren Tag.

Obwohl sowohl der Austausch mit Straßburg als auch der mit Brünn viele schöne Erinnerungen und Erfahrungen mit sich brachten, zeigten sich auch Unterschiede, vor allem bezüglich der Verständigung untereinander - konnte doch kaum ein Tscheche deutsch oder ein Deutscher tschechisch. Doch dieses kleine Problem konnte mit Hilfe der Weltsprache Englisch umgangen werden. Schon deutlich besser funktionierte die Verständigung mit unseren französischen Gästen, da diese teilweise sehr gut deutsch sprachen. Doch auch wir Deutsche merkten, dass wir die französische Sprache gut verstanden und uns auch selbst gut auf französisch verständigen konnten. Da wir fast ständig mit unseren Gästen zusammen waren, konnten wir unsere Sprachkenntnisse gezielt anwenden und natürlich auch deutlich verbessern.

Außerdem wurden während der verschiedenen Aufenthalte in Tschechien, Frankreich und Deutschland viele Freundschaften geknüpft. Durch die Teilnahme am alltäglichen Leben der Austauschpartner bekam man einen guten Eindruck von den Lebensgewohnheiten im anderen Land. In den Stadtführungen erfuhr man auch vieles über die jeweilige Partnerstadt und ihre Geschichte.

Eine wichtige Erkenntnis, die wir aus dem Austausch ziehen konnten, war jedoch, dass die Chemie keine Fremdsprache kennt. Auch ohne die Fachbegriffe in der Fremdsprache zu kennen, war im Labor jedem klar, wovon man sprach. Die Vorgehensweisen bei einer Analyse unterschieden sich zwar zum Teil, doch im Grunde basiert alles auf denselben Naturgesetzen. Der Unterricht von Herrn Mathis, dem Professor unserer französischen Gäste, bewies, dass es kein Problem ist, Informationsinhalte Franzosen und Deutschen gleichermaßen zu übermitteln.

Ein Schüleraustausch dient vor allem dazu, die jeweilige Fremdsprache und das Partnerland besser kennen zu lernen. Dieses Ziel haben wir erreicht und sind nun um viele Erfahrungen, Erlebnisse und Erinnerungen reicher, die wir nicht mehr missen wollen. Solch eine Gelegenheit sollte sich niemand entgehen lassen.

Katja Brenneis, LG 55

 

Programm für unsere Gäste vom Lycée Jean Rostand, Straßburg
Programme pour nos invités du Lycée Jean Rostand, Strasbourg

während des Besuchs im Institut Dr. Flad in Stuttgart
pendant leur visite dans l' Institut Dr. Flad à Stuttgart

vom 21. - 24. November 2005
du 21 au 24 novembre 2005

 
Montag, 21. November 2005
14.49 Uhr Ankunft der Gäste am Hauptbahnhof
15.45-17.15 Rundgang durch die Schule
17.30 Uhr Begrüßung durch den Schulleiter Wolfgang Flad im Theaterkeller der Schule
18.00 Uhr Schwäbisches Begrüßungsessen für alle im Theaterkeller der Schule,
kurze Vorstellung und Kennenlernen der Teilnehmer
 
Dienstag, 22. November 2005
9.15 Uhr Treffpunkt für alle am Hauptbahnhof
9.32 Uhr gemeinsame Fahrt nach Ulm
10.47 Uhr Ankunft in Ulm
11.00 Uhr Führung durch das Brotmuseum
12.30 Uhr Besuch des Ulmer Münsters (Besteigen des Turms)
13.30 Uhr Stadtbummel in Kleingruppen
17.00 Uhr Treffpunkt am Bahnhof
17.10-18.25 Uhr Zugfahrt von Ulm nach Stuttgart
Abend zur freien Gestaltung
 
Mittwoch, 23. November 2005
8.15 Uhr Teilnahme am praktischen Unterricht im Labor gemeinsam mit den Gastgebern
9.45-10.30 Uhr gemeinsames Vesper im Seminarraum 1. Stock
10.30-12.30 Uhr Teilnahme am praktischen Unterricht im Labor gemeinsam mit den Gastgebern
12.30-13.30 Uhr gemeinsames Mittagessen in der Mensa
13.30-15.30 Uhr Stadtführung für alle (Bahnhofsturm, Oper, Landtag, Schloßplatz, Altes Schloß, Neues Schloß, Stiftskirche, Rathaus, ...)
 
Donnerstag, 24. November 2005
8.00 Uhr Abstellen des Gepäcks in der Mensa
8.15-9.45 Uhr Teilnahme am theoretischen Unterricht bei Herrn Mathis und Herrn Flad
9.45-10.15 Uhr Vesper für alle im Seminarraum 1. Stock
10.15-12.15 Uhr IR mit Herrn Ruf
12.15-13.00 Uhr gemeinsames Mittagessen in der Mensa und Verabschiedung der Gäste
13.00 Uhr kurzer Stadtbummel
14.45 Uhr Treffpunkt am Bahnhof
15.08Uhr Abfahrt des Zuges nach Straßburg