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Wir verschenken Experimentiersets von Prof. Schwedt an LehrerInnen
Der Anbau der Kartoffel durch Indianer der Hoch-Anden (im heutigen Peru) ist schon in präkolumbischer Zeit, in den frühen Kulturen zwischen 100 und 700 n. Chr., nachweisbar. Im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer die Kartoffel nach Europa. Aus den Wracks der spanischen Armada sollen 1588 an die Küste gespülte Kartoffeln die ersten gewesen sein, die in Westirland angepflanzt wurden. Zur gleichen Zeit wurden offensichtlich Kartoffelknollen auch durch den niederländischen Botaniker Carolus Clusius (1526-1609) wegen ihrer Blüten als Zierpflanze im Botanischen Garten von Frankfurt am Main eingepflanzt. So wurde die Kartoffel zunächst als Zierpflanze betrachtet. In Italien wurde für die Zierpflanze der Name tartufo wegen der Ähnlichkeit der Knolle mit der kostbaren Trüffel geprägt - Ursprung des deutschen Wortes. In Deutschland erkannte Friedrich der Große den Nutzen als Nahrungsmittel für das Volk und erließ am 24. März 1756 seinen berühmten Kartoffelbefehl an "sämmtliche Land- und Steuerräthe, Magistrate und Beamte": "Es ist Uns in höchster Person in Unsern andern Provintzien die Anpflanzung der so genannten Tartoffeln, als ein sehr nützliches und so wohl für Menschen, als Vieh auf sehr vielfache Art dienliches Erd Gewächse, ernstlich anbefohlen ..."
Bei den diesjährigen Stuttgarter Chemietagen begeisterte Prof. Dr. Georg Schwedt sowohl mit seinem Vortrag "Die tolle Knolle - Experimente rund um die Kartoffel" als auch mit seinem Workshop "Die Kartoffel - Inhaltsstoffe, Zubereitung, Fertigprodukte". Wir haben aufgrund des großen Interesses an den Experimenten rund um die Kartoffel 11 Experimente auf CD beschrieben und verschenken diese zusammen mit Kleinmaterialien als Experimentierset an LehrerInnen, solange unser Vorrat reicht:
Anforderung von Experimentiersets
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