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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
"Pflicht"- Exkursion zur Stuttgarter Hofbräu-Brauerei am 14. November 2002

Hefe
Die Maische wird nun in den Malztreber überführt in dem die festen Bestandteile von der Flüssigkeit abgetrennt werden. Die Flüssigkeit wird auch Würze genannt, sie wird also durch den Malztreber in die Sudpfanne/Würzepfanne eingeleitet und dort mit dem Hopfen vermischt. Die Kontrolle und Überwachung über die Vermischung der einzelnen Bestandteile, oder die Veränderung der Temperatur erfolgt im Sudhaus - heutzutage natürlich alles Computergesteuert. Das muss man sich so vorstellen, dass die automatisierten Vorgänge per Tastendruck am PC verändert werden können. Der Inhalt der Sudpfanne wird bei 108°C unter Druck gekocht, um die Kochzeit zu verkürzen. Nach ca. 3 Stunden wird der Druck weggenommen, es entsteht eine höhere Wasserdampfentwicklung und dadurch eine konzentrierte Würze.

Bevor nun die Hefe hinzukommt wird das Gemisch erst einmal heruntergekühlt und zwar im Würzekühler, bis dann bei einer Temperatur zwischen 4-9°C der Gärungsprozess einsetzt. Im eigentlichen Gärtank beim Gärungsprozess wandelt die Hefe, den in der Würze enthaltenen gelösten Malzzucker nun in Kohlensäure und ALKOHOL um!

 

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