Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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pH-Wert

Der pH-Wert ist für die Beurteilung des Wassers ebenfalls sehr entscheidend. Die Skala der möglichen pH-Werte reicht von pH 0 (extrem sauer, z. B. Salzsäure) bis pH 14 (extrem basisch, z. B. Natronlauge). Diese Extremwerte werden im normal verunreinigten Wasser jedoch nicht erreicht, in der Mitte der pH-Skala liegt der sogenannte Neutralpunkt mit einem pH-Wert von 7 idealerweise sollte der pH-Wert von sauberem Wasser in der Nähe von pH 7 liegen, geringe Abweichungen sind jedoch üblich und gesundheitlich unbedenklich.

Wasser hat u. a. die Eigenschaft, Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen und zu lösen. Dabei entsteht im Wasser Kohlensäure, die eine Absenkung des pH-Wertes bis auf ca. pH 5,5-6 bewirken kann (= Ansäuerung des Wassers). Saures Wasser im oben dargestellten Sinne liegt somit in jedem mit Kohlendioxid versetzten Mineralwasser vor. Ein zu geringer pH-Wert im Trinkwasser (z. B. pH 4-5) kann zu erhöhter Korrosion in metallischen Trinkwasserleitungen führen. Das Trinkwasser kann dann durch das sich langsam auflösende Metall verunreinigt werden. Eine Verschiebung des pH-Wertes in den basischen Bereich (pH größer als 7) gibt u. a. Hinweise auf ein zu starkes Pflanzenwachstum im Ökosystem (Verbrauch von Kohlensäure durch die Pflanzen) oder auf das Vorhandensein von Verunreinigungen, z. B. durch Waschlaugen. Durch hohe Kalkgehalte kann der pH-Wert ebenfalls größer als 7 sein.

Fische reagieren sehr empfindlich auf pH-Wert-Schwankungen. Der optimale pH-Bereich für einige Fischarten ist z. T. sehr eng und liegt z. B. für Forellen zwischen pH 4 und pH 9. Zierfische können einen bedeutend kleineren optimalen pH-Bereich bevorzugen. Die regelmäßige Kontrolle des pH-Wertes ist daher eine Selbstverständlichkeit für Aquarienbesitzer und Fischzüchter.

 

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Protokoll über die Entnahme einer Wasserprobe pH-Wert: Grenzwerte, Richtlinien und Empfehlungen

 

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