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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.

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2. Wassergehalt verschiedener Fette

Chemie in der Mikrowelle

Hierbei soll noch einmal die Anregbarkeit leicht beweglicher Dipole durch Mikrowellen - im Gegensatz zu unpolaren Substanzen - verdeutlicht werden.
Geräte: Mikrowelle
3 Schnappdeckelgläser
Spatel
Watte
Filzstift
Benötigte Stoffe: Butterschmalz
Butter
Halbfettbutter
Experiment:

Mikrowelle auf 360 Watt stellen.

In das erste Schnappdeckelglas streift man auf halber Höhe des Glases mit dem Spatel ein haselnussgroßes Stück Butterschmalz ab. Ebenso befüllt man das zweite und dritte Schnappdeckelglas mit Butter und Halbfettbutter. Zum Schluss schließt man die Schnappdeckelgläser mit einem Wattepfropf und beschriftet sie.

Die 3 Gläser werden nebeneinander an den Rand des Glasdrehtellers der Mikrowelle gestellt. Die Zeitschaltuhr auf 2 Minuten stellen und die Mikrowelle starten.

Jetzt beobachtet man, in welcher Reihenfolge die Fettstücke schmelzen und nach unten tropfen.

Sobald die Fettstücke geschmolzen sind, wird die Mikrowelle geöffnet.

Wie verhalten sich die Fette beim Abkühlen, sind alle 3 Gläser gleich heiß?

Hintergrund:

Die gering polaren Fettmoleküle werden durch die Mikrowellenstrahlung nur wenig angeregt. Also ist der Wassergehalt für die Erwärmung entscheidend.

Halbfettbutter mit einem Fettgehalt von 40 % schmilzt zuerst, Butter mit einem Fettgehalt von 82 % schmilzt als nächstes, Butterschmalz mit einem Fettgehalt von 99 % schmilzt zuletzt.

Stichworte zum Weiterforschen:
  • Polarität einer Substanz
  • Aufbau von Fetten

 

» Geräte und Materialien für die Experimente "Chemie in der Mikrowelle"

Chemie in der Mikrowelle
Versuchsanleitungen im PDF-Format (10 MB)