Institut Dr. Flad - Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt - CTA, UTA, PTA

 
 
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Die Bestimmung eines Chemischen Indexes zur Ermittlung der Gewässergüteklasse von Fließgewässern

Bestimmung des Biochemischen Sauerstoffbedarfs (BSB) (Methode nach Winkler)

Geräte: 1 Glasflasche 500 mL mit Glasstopfen (möglichst abgeschrägt)
3 Glasflaschen ca. 110-130 mL mit Glasstopfen ("Winklerflaschen")
1 1 mL Pipette
Reagenzien: Mangan(II)-chloridlösung: 80 g Mangan(II)-chlorid Dihydrat werden in 100 mL demin. Wasser gelöst
Natronlauge, kaliumiodidhaltig: 36 g Natriumhydroxid, 20 g Kaliumiodid und 0,5 g Natriumazid werden in demin. Wasser gelöst und anschließend auf 100 mL aufgefüllt. Sollte diese Lösung trübe sein, wird sie über Glaswolle abfiltriert (kein Filterpapier!).
Probenahme: Die 500 mL Schliffflasche wird mehrmals mit dem Untersuchungswasser gespült und dann luftblasenfrei gefüllt. Die Probe sollte alsbald weiterbehandelt werden.
Bestimmung:

Durch das Untersuchungswasser lässt man für 2 bis 3 Minuten Sauerstoff oder Luft hindurchperlen (z. B. aus einer Druckgasflasche oder mit einer Aquariumpumpe) und füllt das sauerstoffgesättigte Wasser in die Winklerflaschen um (das Volumen dieser Flaschen muss genau bekannt sein, wenn sie restlos gefüllt sind bis an den Schliff).

Zwei der Winklerflaschen (W 1 und W 2) werden sofort luftblasenfrei verschlossen und dunkel an einem Ort mit möglichst gleichbleibender Temperatur (20°C) für 5 Tage (BSB5) aufbewahrt. In die dritte Flasche (W 3) werden jeweils 1 mL Mangan(II)-chloridlösung und kaliumiodidhaltige Natronlauge einpipettiert. Die Flasche wird ebenfalls luftblasenfrei mit Untersuchungswasser gefüllt und gut geschüttelt. Die weitere Untersuchung erfolgt wie unter "Sauerstoffsättigung" beschrieben (auch für die Proben W 1 und W 2 nach 5 Tagen).

Auswertung:

 

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Bestimmung des Sauerstoffs und der Sauerstoffsättigung Sicherheitsratschläge

 

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