| Dr. Peter Fehrenbach:
Die experimentelle Ausrichtung des Chemieunterrichts muß als Markenzeichen des Faches gewährleistet und weiterentwickelt werden.
Dies erfordern die neuen Lehrpläne, und dies ist vermutlich der einzige Weg, um - in Anbetracht der (zudem überproportionalen) Kürzung der Stundentafel des
Faches - das Interesse und die Begeisterung der Schüler für die Chemie zu erhalten.
Neben der hausinternen Umstellung auf diesen geänderten Rahmen bündeln gegenwärtig Arbeiten zu Experimenten mit der Heizschnur, die eine feine Temperaturregelung bei Thermolyse- und Pyrolyseversuchen ermöglicht, sowie die Erprobung von Reaktionen des Lithiums die meisten Aktivitäten.
Die Stellung des Experiments im Unterricht ist nach wie vor das zentrale Thema bei der Ausbildung der Studienreferendare.
Die Rahmenbedingungen für den Chemieunterricht haben sich insgesamt verschlechtert - sie haben sich konträr verändert zur notwendigen Entwicklung des Faches, zu den
Entwicklungsmöglichkeiten, die beispielsweise in den Arbeiten der Preisträger beschrieben sind, und zur heutigen und künftigen noch stärkeren Einflußnahme der Chemie auf die Lebensumstände der Schüler. |