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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
Dr. Peter Fehrenbach

Manfred und Wolfgang Flad-Preis


1991 München

Dr. Peter Fehrenbach
Kepler-Gymnasium, Freiburg

 verliehen von der
Gesellschaft Deutscher Chemiker

Ausgezeichnet wird sein Bemühen um einen Chemieunterricht, der in exemplarischer Weise das Zusammenwirken von Theorie und Experiment in den Lernprozess zu integrieren versucht.

Insbesondere werden seine Bemühungen anerkannt, methodische Operationen in Denkprozesse einzubetten und die Wechselwirkung zwischen der Deutung von Beobachtungen und dem Verständnis theoretischer Zusammenhänge anschaulich zu machen.

Seine Experimentalvorträge überzeugen durch die Klarheit ihres didaktischen Konzepts und die konsequente Durchführung eines empirisch-induktiven Verfahrens. Beispielhaft wurde dies im Vortrag "Pyrolyse von Propan: Prognosen und Produkte" gezeigt, der auf der Jahresveranstaltung der Fachgruppe Chemieunterricht 1990 in Oldenburg gehalten wurde.

Gewürdigt werden darüber hinaus seine Mitwirkung bei der fachdidaktischen Ausbildung von Chemielehreren und bei zusätzlichen Förderungsmaßnahmen für besonders begabte Schüler in den naturwissenschaftlichen Fächern.

M. Herberhold
Der Vorsitzende

 

Dr. Peter Fehrenbach:

Die experimentelle Ausrichtung des Chemieunterrichts muß als Markenzeichen des Faches gewährleistet und weiterentwickelt werden.

Dies erfordern die neuen Lehrpläne, und dies ist vermutlich der einzige Weg, um - in Anbetracht der (zudem überproportionalen) Kürzung der Stundentafel des Faches - das Interesse und die Begeisterung der Schüler für die Chemie zu erhalten.

Neben der hausinternen Umstellung auf diesen geänderten Rahmen bündeln gegenwärtig Arbeiten zu Experimenten mit der Heizschnur, die eine feine Temperaturregelung bei Thermolyse- und Pyrolyseversuchen ermöglicht, sowie die Erprobung von Reaktionen des Lithiums die meisten Aktivitäten.

Die Stellung des Experiments im Unterricht ist nach wie vor das zentrale Thema bei der Ausbildung der Studienreferendare.

Die Rahmenbedingungen für den Chemieunterricht haben sich insgesamt verschlechtert - sie haben sich konträr verändert zur notwendigen Entwicklung des Faches, zu den Entwicklungsmöglichkeiten, die beispielsweise in den Arbeiten der Preisträger beschrieben sind, und zur heutigen und künftigen noch stärkeren Einflußnahme der Chemie auf die Lebensumstände der Schüler.

 

Dr. Peter Fehrenbach Peter Fehrenbach (Jahrgang 1942)

Ab 1962 Chemiestudium an der RWTH Aachen, 1970 Promotion bei Prof. Dr. H. Zahn, Deutsches Wollforschungsinstitut Aachen, auf dem Gebiet der Insulin-Synthese.

Ab 1973 im Schuldienst, 1979 bis 1986 Abordnung an die Universität Freiburg zur Durchführung fachdaktischer Veranstaltungen bei Dr. S. Kabuß.

Ab 1988 Lehrauftrag am staatlichen Seminar für Schulpädagogik (Gymnasien), Freiburg.

Ab 1990 Leitung des Freiburg-Seminars für Mathematik und Naturwissenschaften, einer Einrichtung zur Förderung besonders befähigter Schüler.

 

Die Preisträger:   2015: Dr. Martin Hasselmann
2013: Alexander Witt
2011: Amitabh Banerji
2009: Simone Krees
2007: Tönjes de Vries
2005: Viktor Obendrauf
2003: Angela Köhler-Krützfeldt
2001: Katrin Sommer
2000: Arnim Lühken
1999: Marco Oetken u. Matthias Ducci
1998: Mattias Kremer
1997: Günter Baars
1996: Ilka Parchmann
1995: Peter Pfeifer
1994: Herbert Roesky
1993: Peter Menzel
1992: Alfred Schleip
Hinweispfeil  1991: Peter Fehrenbach
1990: Franz Kappenberg
1989: Helmut Wenck
1988: Erwin Wiederholt
1987: Bodo Bohn