| Prof. Dr. Peter Menzel:
Ein wichtiger Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten ist die Entwicklung von Medien, Lehr- und Lernmitteln mit dem Ziel, die Akzeptanz des Chemieunterrichts durch Veranschaulichung komplexer Sachverhalte, durch Stärkung der Experimentalchemie und durch motivierende Darstellungen zu verbessern.
Als Beispiele seien das Periodensystem mit Fotografien der Elemente, die Posterreihe "Alte Naturwissenschaften Chemie", zahlreiche Magnetapplikationen, Projektionsgeräte für den Arbeitsprojektor, abfallarme Elektrochemieversuche mit Vertikalhalbzellen und gefahrlose Explosionsversuche mit einem Plexiglaszünder genannt.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Entwicklung von Modellversuchen zur Ökologie (Dreiwegekatalysator, Treibhauseffekt, Modellkläranlage).
Daneben werden auch angewandte chemisch-ökologische Diplomarbeiten aus dem Bereich der Abwasserreinigung und Bodensanierung betreut.
Die Beschäftigung mit ökologischen Themen findet auch Eingang bei der Durchführung von GDCh-Fortbildungskursen zum abfallarmen Chemieunterricht oder der Mitarbeit beim Klett-Chemiebuch "Umwelt-Chemie".
Eine der neuesten Arbeiten ist die Entwicklung eines Adsorptionsstopfens, der die problemlose Durchführung zahlreicher Reagenzglasversuche ermöglicht, die sonst aufgrund verschärfter Sicherheitsanforderungen ohne Abzug nicht mehr erlaubt wären.
Ein neues Arbeitsgebiet hat sich inzwischen aus der langjährigen Verwendung von Chemie-Karikaturen ergeben. |