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Institut Dr. Flad
Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Ausbildung mit Markenzeichen. Seit 1951.
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Der Unterricht am CHF

größer Neben dem Unterricht, der das theoretische Wissen vermittelt, nimmt das Praktikum im Labor einen breiten Raum ein. Denn Chemie ist eine anschauliche Wissenschaft, man kann sie sehen, fühlen, riechen und manchmal auch hören. Selbst ausprobieren ist deshalb die beste Lernmethode und die notwendige Ergänzung der Theorie.

Der Unterricht am CHF Der Unterricht setzt nur den allgemein bis zur Mittleren Reife durchgenommenen Stoff voraus. Speziellere Kenntnisse sind nicht erforderlich, denn die Vorlesungen bauen systematisch auf den Grundlagen auf. Dabei wird weniger Wert auf eine Fülle von Einzelheiten gelegt, als auf das Erkennen und Verstehen von Zusammenhängen.

Eine möglichst aktuelle und praxisnahe Ausbildung setzt einen permanenten Kontakt zur Berufspraxis voraus. Um diesen Kontakt "hautnah" und auf Dauer zu organisieren, hat das Institut Dr. Flad seit vielen Jahren eine eigenständige Unterrichtsveranstaltung mit Gastdozenten. Diese sind Experten auf ihrem Gebiet und berichten über ihr Arbeitsgebiet und ihren Berufsalltag; unter den Gastdozenten sind natürlich auch immer wieder Ehemalige der Schule (sogenannte "Fladianer"), die ein eindrucksvoller Beweis für die derzeitigen Schüler und Schülerinnen sind, was aus "Fladianern" werden kann.

Der Lehrplan umfasst 40 Wochenstunden und entspricht den Richtlinien des Ministeriums für Kultus und Sport Baden-Württemberg und des zuständigen Oberschulamts.
Es gibt Unterricht im Allgemeinen, Fachtheoretischen und Fachpraktischen Bereich; im einzelnen:

Allgemeiner Bereich
  • Deutsch
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
Fachtheoretischer Bereich
  • Mathematik
  • Physik
  • Physikalische Chemie
  • Allgemeine und anorganische Chemie
  • Organische Chemie
  • Analytische Chemie
  • Computertechnik
Fachpraktischer Bereich
  • Physikalisches und Physikalisch-chemisches Praktikum
  • Anorganisch-qualitative Analyse
  • Anorganisch-quantitative Analyse
  • Organisch-chemisches Praktikum
  • Technische Untersuchungen
An drei Tagen in der Woche werden Praktika durchgeführt; sie umfassen:
Praktika
  • Qualitative Analyse
  • Quantitative Analyse
  • Technische Analyse
  • Anorganisch-präparatives Praktikum
  • Organisch-präparatives Praktikum
  • Physikalisch-chemisches Praktikum
  • Physikalisches Praktikum

Die Teilnahme an den Vorlesungen und an den Praktika ist für alle Schüler Pflicht. Auch an den regelmäßigen Übungsstunden, die der Vertiefung des Unterrichtsstoffes dienen, muss sich jeder beteiligen. In diesen Übungsstunden wird der Vorlesungsstoff erläutert und durch Beispiele ergänzt. In den Praktika wird einzeln oder in kleinen Gruppen gearbeitet, und auch die Übungsstunden finden im kleinen Kreis statt.

Die Lehrkräfte gehen auf jeden Schüler ein: Er wird individuell gefördert, kann fragen, wenn er etwas nicht verstanden hat und lernt, eine Arbeit selbständig zu entwickeln und weiterzuführen.

Aber Praktika und Übungsstunden verfolgen noch ein zweites Ziel: Sie erziehen den Schüler zur Teamarbeit, eine wichtige Voraussetzung gerade für diesen Beruf.

Außer den Übungsstunden gibt es noch besondere Förderkurse für jeden, der sich in irgendeinem Fach nicht sicher fühlt. Die Schule differenziert hier bewusst nach Leistung und Neigung, das heißt, wer Lücken hat, bekommt Wiederholungskurse angeboten, wer gut ist, kann sein Wissen durch zusätzliche Praktika erweitern.

Auch für diejenigen, die sich für eine bestimmte Richtung wie z.B. Biotechnologie oder Umwelt besonders interessieren, ist gesorgt: In besonderen Fachpraktika und Arbeitsgemeinschaften können sie sich neben dem vorgeschriebenen Unterrichtsstoff spezielle Kenntnisse aneignen.
So werden Wasser-, Lebensmittel- und Werkstoffuntersuchungen oder spektroskopische Untersuchungen zur Strukturaufklärung gemacht, biochemische und ökologische Messreihen durchgeführt, Kunststoffe identifiziert und getestet.
Wer sich auf den Umweltbereich beschränken will, kann im zweiten Jahr die Ausbildung zum Umwelttechnischen Assistenten durchlaufen.

Am Ende eines jeden Semesters gibt es Zeugnisse und eine Versetzung, entsprechend den gesetzlichen Vorschriften - genau wie in der Schule.
Das ist notwendig, damit sowohl die Studierenden und ihre Eltern, als auch die Schulleitung über die Leistungen in den zurückliegenden Monaten Bescheid wissen.
Denn am Ende der zweijährigen Ausbildungszeit steht die staatliche Abschlussprüfung.

Nach Abschluss eines jeden Praktikums finden Teilprüfungen statt. Das theoretische Wissen wird am Ende des vierten Semesters schriftlich und mündlich geprüft. Wer die Prüfung bestanden hat, darf sich "Staatlich geprüfter Chemisch-technischer (bzw. Umwelttechnischer) Assistent" oder "Staatlich geprüfte Chemisch-technische (bzw. Umwelttechnische) Assistentin" nennen und erhält darüber eine Urkunde.
Beim schriftlichen Abschlussexamen werden Deutsch und Englisch nicht mehr geprüft.

Nur wer die Fachhochschulreife erlangen will, muss in diesen Fächern sowie in Mathematik ebenfalls eine Prüfung ablegen und zuvor an entsprechenden zusätzlichen Unterrichtsstunden teilnehmen.

Nach dem Examen ist es ins Ermessen des Ausgebildeten gestellt, ob er gleich in den Beruf geht, ob er auf eine Fachhochschule überwechselt oder ob er ein Vollstudium als Chemiker beginnt, für das aber natürlich das Abitur Voraussetzung ist.

Bei der Stellensuche ist das Institut seinen Absolventen behilflich, auch wenn es um die Vermittlung von Auslandspositionen geht.
Wir haben auch einige Informationen zu Arbeitsmarktchancen für Technische Assistenten zusammengestellt.