Exkursion in den Botanischen Garten in Hohenheim
Am 22. Juni 2026 verbrachte der Lehrgang PTA 29 einen Vormittag im Botanischen Garten an der Uni Hohenheim. Die Lehrerinnen Frau Sobkowiak und Frau Hamm führten die Schüler*innen durch den Park.
Trotz heißer Temperaturen war es unter den großen, alten Bäumen angenehm kühl. Zudem sorgten Rasensprenger, die die Pflanzen wässern sollten, für eine erfrischende Abkühlung.
Zunächst wurden die Linden direkt am Eingang des Gartens vorgestellt. Man unterscheidet Sommer- und Winterlinde, die beide pharmazeutisch genutzt werden. Lindenblütentee wird hauptsächlich bei Erkältungskrankheiten aufgrund seiner schweißtreibenden Wirkung eingesetzt.
Weiter ging es zum Ginkgobaum. Dieser ist ein sogenanntes lebendes Fossil, da es ihn schon seit Millionen Jahren gibt. Ginkgobäume wuchsen schon zu Zeiten der Dinosaurier. Der Extrakt wirkt durchblutungsfördernd und wird gegen Ohrgeräusche oder beginnende Vergesslichkeit eingesetzt.
Beim Gewächshaus fanden wir Pflanzen, die nicht winterhart sind. Sie kommen aus südlicheren oder tropischen Regionen. Besonders erwähnenswert ist der Oleander, der stark giftig ist, aufgrund der enthaltenen herzwirksamen Glykoside.
Den Schüler*innen gefiel die Engelstrompete sehr, die jedoch ebenfalls giftig ist. Hier sind es die enthaltenen Alkaloide.
Weiter ging es in den Heilpflanzengarten. Dort fanden wir Süßholz, aus welchem Lakritze hergestellt wird.
Die toxische Rizinuspflanze, auch Wunderbaum genannt, ist sehr auffällig, die Samen sind aber äußerst giftig.
Ansonsten sahen wir Kamille, Fenchel, Salbei und viele weitere bekannte Heilpflanzen.
Der Vormittag verging wie im Flug und hat allen viel Spaß gemacht.



































